Putin zum Ransomware-Virus: Malware, die Geheimdienste geschaffen haben, kann nach hinten losgehen

Putin zum Ransomware-Virus: Malware, die Geheimdienste geschaffen haben, kann nach hinten losgehen
Es ist schon längst bekannt, wer in Wirklichkeit hinter dem großen Cyber-Angriff von Freitag steht, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin in einer Pressekonferenz in Peking und betonte: „Das Unternehmen Microsoft hat bereits erklärt, dass die Quelle die US-Geheimdienste sind".

Russland hat damit nichts zu tun“, sagte er vor Journalisten. Im Allgemeinen sei die Situation Putin zufolge „alarmierend“ und „ruft Besorgnis hervor“.

Im vergangenen Jahr schlug Russland den USA vor, die Cyber-Sicherheitsbedrohungen zu diskutieren, um ein bilaterales Abkommen auszuarbeiten. Darauf gab es keine Antwort. „Leider haben sie unseren Vorschlag abgelehnt“, bemerkte Putin. „Die vorige US-Regierung äußerte sich uns gegenüber daran interessiert, zu diesem Vorschlag zurückzukehren, aber nichts wurde wirklich getan“, erinnerte er.

Russlands Innenministerium leugnet Informationsabfluss nach Cyberattacke

Der Ransomeware-Virus, der am Freitag zunächst die IT-Infrastruktur von zahlreichen britischen Krankenhäusern attackiert und lahmgelegt hat, hat sich zunehmend auf dem Globus ausgebreitet. Das Virus blockierte zunächst Computersysteme und verlangte dann Geldzahlungen, um die Blockade wieder aufzuheben. Computer wurden weltweit zum Teil vorsorglich heruntergefahren, um Schäden zu vermeiden.

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