Zeichen gegen Peking: Donald Trump fördert den Waffenverkauf an Taiwan

Zeichen gegen Peking: Donald Trump fördert den Waffenverkauf an Taiwan
Demonstranten während einer Demonstration gegen amerikanische Waffenverkäufe an Taiwan in Taipei 29. Dezember 2006.
Obwohl Donald Trump weiterhin auf Chinas Hilfe gegen Nordkorea hofft, verkauft Trump unter seinem Motto „Make America Great Again“ Waffen an das von China als abtrünnige Republik bezeichnete Taiwan. Bis zum Jahr 2049 will China Taiwan angegliedert haben, notfalls auch mit Waffengewalt.

Trump hatte den Chinesen versichert, die Ein-China-Politik zu respektieren, nachdem ein Telefongespräch zwischen dem US-Präsidenten und der Taiwanesischen Präsidentin Tsai Ing-wen von China nicht gut aufgefasst wurde. Obwohl Trump noch immer die Chinesen für lähmende Sanktionen gegen Nordkorea gewinnen will, lässt er sich die Waffengeschäfte mit dem durch die Chinesen als abtrünnige Provinz bezeichneten Taiwan nicht nehmen. Der Waffenkauf hilft Trump in seinem Konzept "Make America Great Again". Ganze sechs US-Staaten werden hiervon profitieren.

Im Rahmen einer 90-tägigen Handelsanalyse unter der Trump-Administration ließ die US-Regierung verlauten:

Taiwans Militäreinkäufe haben die regionale Wirtschaft und die Arbeit in Staaten, wie Alabama, Arizona, Florida, Utah, Ohio und Pennsylvania gefördert.

Der US-Zerstörer USS Decatur führte letztmalig Ende Oktober 2016 eine Operation zur

Nutznießer sind Firmen wie: Raytheon Co, Lockheed Martin Co, Boeing Co, Sikorsky und BAE Systems PLC. In den Jahren 2008 bis 2015 erwirtschafteten die USA zwei Milliarden US-Dollar mit Waffenverkäufen an Taiwan. 

Xi Jinping will bis zum Jahr 2049 das Problem Taiwan lösen. Auch Militärgewalt soll zur Not zum Einsatz kommen, um das Ziel Pekings einer Vereinigung mit Taiwan zu erreichen. Die USA sind verpflichtet, Taiwan bei der Selbstverteidigung zu helfen. 

Taiwans Politik unter Tsai Ing-wen war bislang vorsichtig. Sie konzentrierte sich auf die Innenpolitik und die Reduzierung von der Abhängigkeit mit China. Aber eine Aussage von ihr über den möglichen Kauf von F-35 Kampfflugzeugen führte zu Ärger in China. Die Politikerin der demokratisch progressiven Partei aber steht für eine weitreichendere Unabhängigkeit ihres Landes. Bisher fehlt in der Trump-Regierung diejenige Person, welche eine klare China-Politik führt. Nach einem Treffen mit Xi Jinping sprach Trump von einer neuen Freundschaft. Aber wie die Südkoreaner sieht sich China mit einem neuen Partner in Washington konfrontiert, der eine unkalkulierbare Politik betreibt. Besonders die Falschaussage des Weißen Hauses über die Verlegung der USS Carl Vinson in die Gewässer um die koreanische Halbinsel ließ jeden Vertrauensvorschuss der Chinesen verblassen. China entsandte eigene Aufklärungsschiffe, um die Bewegungen des amerikanischen Militärs mitzuverfolgen. 

 

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