Live-Ticker zu Folgen des US-Angriffs auf Militärbasis der syrischen Armee südlich von Homs

Live-Ticker zu Folgen des US-Angriffs auf Militärbasis der syrischen Armee südlich von Homs
Der US-amerikanische Zerstörer USS Ross schießt eine Tomahawk-Rakete auf Syrien ab.
Kurz vor 3 Uhr MEZ begann der Angriff der US-Amerikaner auf den Luftwaffenstützpunkt Al-Schairat. Bei dem Luftangriff sind in umliegenden Dörfern neun Zivilisten getötet worden. Darunter offenbar vier Kinder. Verfolgen Sie hier die aktuellsten Entwicklungen.

21:30 Uhr: Syrische Kampfflugzeuge sollen wieder vom Luftwaffenstütztpunkt in der Provinz Homs, der am Freitagmorgen von der US-Marine mit Marschflugkörpern bombardiert wurde, abgehoben sein. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

19:50 Uhr: Der Pressesprecher der israelischen Armee Peter Lerner hat in einer Twitter-Meldung erklärt, dass die IDF von den USA vor dem Angriff mit Marschflugkörpern auf Syrien informiert wurde. Israel "drückte seine Unterstützung für diesen Schritt aus".

18:55 Uhr: Laut der Nachrichtenagentur AP soll das US-Verteidigungsministerium derzeit überprüfen, ob Russland direkt an dem angeblichen Chemiewaffen-Angriff auf Idlib beteiligt war. 

18:45 Uhr: 

Der russische UN-Vertreter Wladimir Safronkow hat vor dem UN-Sicherheitsrat eine schwerwiegende Verletzung des Völkerrechts durch die USA verurteilt und betont:

Die USA stärken damit den internationalen Terrorismus. Überlegen Sie sich sehr gut, die Konsequenzen Ihres Handelns. Sie haben den Friedensprozess in Syrien zerstört. Die USA fürchten sich vor einer echten Untersuchung des Gasangriffs.

18:30 Uhr

18:11 Uhr

Bei der Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates argumentierte der bolivianische Vertreter Sacha Llorenti: 

Der Abschuss der Marschflugkörper ist an sich ein unilateraler Akt, welcher  den internationalen Frieden und die weltweite Sicherheit bedroht. Die USA haben entschieden, gleichzeitig die Rolle des Staatsanwalts, der Jury und des Richters zu übernehmen. Doch wir vergessen nicht die Bilder von 2003, als Colin Powell im Sicherheitsrat die angeblich stichfesten Beweise über Massenvernichtungswaffen des Iraks präsentierte.

Der bolivianische UN-Gesandte Sacha Llorenti

15:41 Uhr: Laut der russischen Nachrichtenagentur FAN verlegt Russland die Fregatte „Admiral Grigorowitsch“ aus dem Schwarzen Meer vor die syrische Küste. Das Kriegsschiff sei in „volle Kampfbereitschaft“ versetzt. Die Fregatte ist Teil der russischen Schwarzmeerflotte.

14:30 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den US-Angriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt als "nachvollziehbar" bezeichnet und ein Ende der Regierung von Syriens Präsident Baschar al-Assad gefordert. Merkel sprach am Freitag in Berlin von einem "Chemiewaffen-Massaker" und einem Kriegsverbrechen Sie sei sich am Vormittag mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande und dem italienischen Ministerpräsidenten Paolo Gentiloni einig gewesen, dass Assad dafür die "alleinige Verantwortung" trage.

14:00 Uhr: Die Bundesregierung wurde kurz vor dem US-Luftangriff auf eine syrische Luftwaffenbasis von den USA informiert. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums sagte am Freitag, Ministerin Ursula von der Leyen sei "kurz vorher vorab" von ihrem US-Kollegen James Mattis in Kenntnis gesetzt worden. Regierungssprecher Steffen Seibert ergänzte, die Ministerin und der außen- und sicherheitspolitische Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Christoph Heusgen, hätten darauf die Kanzlerin zeitnah informiert.

13:35 Uhr: Die Führung in Damaskus hat den US-Angriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt als „dumm und unverantwortlich“

verurteilt. Das Verhalten Amerikas offenbare nur dessen „Kurzsichtigkeit
und politische und militärische Blindheit für die Realität“, erklärte das Büro von Präsident Baschar al-Assad am Freitag. Die USA hatten als Vergeltung für einen mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien in der Nacht zu Freitag die Al-Schairat-Basis attackiert.

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