Trump-Berater: "Die einzige Möglichkeit, die uns bleibt, ist ein Bombardement auf Nordkorea"

Trump-Berater: "Die einzige Möglichkeit, die uns bleibt, ist ein Bombardement auf Nordkorea"
Ehemaliger US-General: "Die einzige Möglichkeit, die uns bleibt, ist ein Bombardement auf Nordkorea"
Einer der wichtigsten Berater des US-Präsidenten glaubt, sein Land könne in naher Zukunft mit einem Raketenangriff aus Nordkorea konfrontiert sein. Vor diesem Hintergrund wäre wohl die einzige verbleibende Lösung, den potenziellen Gegner zu bombardieren.

Angesichts der jüngsten Raketentests und der wachsenden atomaren Kapazitäten der Regierung in Pjöngjang glauben die USA, dass ein Bombardement gegen Nordkorea möglicherweise die einzige verbleibende Option sein könnte, um einen Angriff zu verhindern. Das meint zumindest der pensionierte US-General Jack Keane, der in einem Interview mit dem Sender Fox News mitgeteilt hat, dass die Vereinigten Staaten in naher Zukunft mit einem Raketenangriff aus Nordkorea konfrontiert sein könnten.

Wir warnen dringlich und ernsthaft, dass die militärische Intervention der einzige Weg ist, der uns übrigbleibt, um die atomare Entwicklung und Aufrüstung Nordkoreas zu verhindern", behauptete der frühere General der US-Streitkräfte.

Schiffe der US-amerikanischen und der südkoreanischen Marine während eines Foal-Eagle-Manövers in Südkorea, 24. März 2016.

Ihm zufolge sollte sich Washington nicht ausschließlich auf die einheimische Luftabwehr verlassen. Widrigenfalls würde das Weiße Haus die Bevölkerung dem Risiko eines möglichen Atomschlags aussetzen.

Ein strategischer Partner, den Donald Trump für sich gewinnen will

Ex-General Jack Keane, der während der US-Präsidentschaftswahlkampagne einer der wichtigsten Berater von Donald Trump war, teilte mit, dass der Präsident während seiner nächsten Zusammenkunft mit Chinas Staatschef Xi Jinping zuerst versuchen werde, das nordkoreanische Atomprogramm auf diplomatischem Weg zu stoppen. Gleichzeitig äußerte sich der Ex-General in dem Sinne, dass die drei vorherigen US-Präsidenten in ihren Versuchen "jämmerlich" gescheitert seien, Peking von der Notwendigkeit zu überzeugen, der militärischen Aufrüstung Pjöngjangs ein Ende zu setzen.

Vor einigen Wochen hatte US-Außenminister Rex Tillerson erklärt, dass seinem Land, wie er formulierte, die strategische Geduld in Bezug auf Nordkorea ausgegangen sei und dass eine militärische Intervention nach wie vor nicht vom Tisch sei. US-Präsident Donald Trump warf seinerseits der nordkoreanischen Führung vor, diese würde sich "sehr schlecht benehmen" und habe zudem mehrere Jahre lang mit Washington "gespielt". Darüber hinaus beschuldigte der Milliardär Peking, bei diesem Thema nur wenig geholfen zu haben.

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