Weltweite Reaktionen auf den Anschlag in London

Weltweite Reaktionen auf den Anschlag in London
London steht nach den Vorfällen des späten Nachmittags noch unter Schock. Weltweit drückten Staatsoberhäupter ihre Solidarität mit Großbritannien aus. Darunter auch US-Präsident Donald Trump.
Die Vorfälle in London sorgen für einen Schock in der britischen Hauptstadt. Fünf Menschen verlieren ihr Leben. Über 20 sind zum Teil schwer verletzt. Aus Deutschland und aller Welt bekunden Staatsführer und Politiker ihre Solidarität mit Großbritannien.

Premierministerin Theresa May zeigte sich betroffen von den Vorkommnissen in London.

Unsere Gedanken sind bei denen, die ums Leben kamen und die bei diesem schrecklichen Ereignis verletzt worden sind, und bei ihren Familien,

sagte sie. Der Anschlag sei "krank und verkommen". Sie betonte, dass die Menschen in Großbritannien dem Terror niemals nachgeben würden. Das Leben werde wie gewohnt weitergehen:

Morgen früh wird das Parlament zusammentreten wie immer,

so May. Politiker aus aller Welt äußerten ihre Solidarität mit Großbritannien. Bundespräsident Frank Walter Steinmeier sagte:

Die Nachrichten über den mörderischen Angriff in London erschüttern mich. In diesen Stunden sind wir Deutsche dem britischen Volk in besonderer Weise verbunden."

Er sei in Gedanken bei den Opfern und Verletzten von London

Und bei denen, die um einen nahen Menschen trauern oder fürchten. Ihnen gilt unser ganzes Mitgefühl.

Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich ebenfalls zu den Angriffen:

Auch wenn der Hintergrund dieser Taten noch präzise aufzuklären ist, bekräftige ich für Deutschland und seine Bürger: Im Kampf gegen jede Form von Terrorismus stehen wir fest und entschlossen an der Seite Großbritanniens. Ich denke in diesen Stunden in Anteilnahme und Solidarität an unsere britischen Freunde und an alle Menschen in London.

Außenminister Sigmar Gabriel bezeichnete den mutmaßlichen Terroranschlag als einen Angriff auf das "Herz der Demokratie.“ Er fügte hinzu:

Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass dieses Attentat unter anderem in der Nähe des britischen Parlaments ausgeführt wurde.

 Es sei ein "Anschlag gegen uns alle". Auch international sorgten die Vorkommnisse in London für Reaktionen. US-Präsident Donald Trump hatte unmittelbar nach dem Anschlag mit der britischen Premierministerin Theresa May telefoniert. Er sagt ihr seine volle Unterstützung zu und sprach ihr sein Beileid aus. Er lobte zudem die schnellen Reaktionen der Einsatzkräfte.

Der US-amerikanische Außenminister Rex Tillerson äußerte sich ebenfalls:

Wir verurteilen diese schrecklichen Gewaltakte. Egal, ob sie von Terroristen oder verwirrten Einzeltätern ausgeführt werden, für die Opfer macht das keinen Unterschied.

Frankreichs Präsident François Hollande unterstrich, dass der Terrorismus alle EU-Staaten betreffe:

Wir müssen uns auf europäischer Ebene besser organisieren",

sagte Holland und sprach der britischen Bevölkerung und Premierministerin May die Unterstützung Frankreichs zu. Der Bürgermeister Londons, Sadiq Khan, zeigte sich zugleich betroffen und kämpferisch:

Es hat am Nachmittag einen ernsthaften Vorfall in der Nähe des Parliament Square gegeben, der als Terroranschlag behandelt wird, bis die Polizei anderes weiß. Ich habe mit dem zuständigen Kommissar gesprochen, die Polizei ermittelt auf Hochdruck. Meine Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Familien.

Er bedankte sich bei den Sicherheitskräften und den Rettungsdiensten,

die so hart arbeiten, damit wir in Sicherheit sind und in außergewöhnlich schwierigen Umständen eine enorme Tapferkeit zeigen.

Khan zeigte sich gleichzeitig kämpferisch:

London wird sich niemals von Terrorismus einschüchtern lassen.

Auch der kanadische Premierminister Justin Trudeau drückte seine Anteilnahme aus:

Unsere Gedanken sind bei den Opfern der heutigen Attacke in London und ihren Familien. Kanadier bleiben eng mit den Bürgern des Vereinigten Königreichs verbunden.

In Australien meldete sich der Vorsitzender der Labor-Partei und Oppositionsführer Bill Shorten zu Wort:

Dieses schockierende Verbrechen, das darauf abzielte, Großbritannien zu schwächen, wird das Land nur stärker machen. Alle Australier sind heute an der Seite Großbritanniens.

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