Gibt es gutes Leid und schlechtes Leid? Der Doppelstandard in der Berichterstattung über Mossul

Gibt es gutes Leid und schlechtes Leid? Der Doppelstandard in der Berichterstattung über Mossul
Das Leid der Zivilbevölkerung in Mossul geht unaufhörlich weiter. Doch den Mainstreammedien scheinen die Vorkommnisse im Zuge der Befreiungsoperation im Nordirak keine Schlagzeilen wert zu sein. Gibt es gerechte und ungerechte Bomben?

Der Eindruck drängt sich auf, wenn man die Berichterstattung über Mossul mit der Berichterstattung über Aleppo vergleicht. In Mossul sterben dutzende Zivilisten täglich bei den von der US-Koalition durchgeführten Angriffen. Die Stadt wird zertsört, berichtet die britische Organisation „Iraq Body Count“.

Laut den letzten Angaben der Internationalen Organisation für Migration sind seit dem 25. Februar, innerhalb von 19 Tagen, rund 100.000 irakische Staatsbürger bei den Kämpfen in West-Mossul umgesiedelt worden. Wo bleibt die Berichterstattung?

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