Moskau: Orchestrierter Anti-Trump-Protest - Amerikas Eliten befinden sich im Krieg

Moskau: Orchestrierter Anti-Trump-Protest - Amerikas Eliten befinden sich im Krieg
Die Proteste gegen Donald Trump reißen auch zwei Wochen nach dessen Amtsantritt als neuer US-Präsident nicht ab.
Noch keine zwei Wochen ist Donald Trump im Amt, doch längst hat sich lautstarker Protest gegen den neuen US-Präsidenten etabliert. Alexei Tschepa, Vizechef des Auswärtigen Komitees der russischen Staatsduma, hält den Protest für orchestriert. Nur eine Verschwörungstheorie oder gibt es für den Verdacht Belege?

Zweifellos bietet die US-Politik nicht erst seit Donald Trumps Amtsantritt genügend Anlass zum Protest. Mehr als 26.000 Bomben ließ dessen Vorgänger Barack Obama während seiner Amtszeit – meist auf muslimische Länder – abwerfen. „We are all Muslims“, schallte es in diesen Fällen allerdings nicht aus der US-amerikanischen Zivilgesellschaft zurück.

Auch die extralegale Tötung vermeintlicher Terroristen mittels Drohnen wurde durch Obama exzessiv ausgeweitet. Zu massiven Anti-Kriegsdemonstrationen führten die Bombardements in den acht Obama-Jahren ebenfalls nie.

Weit aktiver zeigt sich das liberale Amerika da schon, wenn es gegen Trump geht. Schon seit dessen Wahl wird fast täglich demonstriert. Nur einen Tag nach Trumps Amtsantritt brachte der Womans March mehrere hunderttausend Menschen auf die Straße, unter ihnen auch einflussreiche Größen aus dem Show- und Musikbusiness.

Doch obwohl auch Madonna die Barrikaden stürmte, mühten sich die Organisatoren der weltweit zeitgleich stattfindenden Märsche, diese als Graswurzelbewegung zu verkaufen. Kritische Stimmen wie die US-Journalistin Asra Noman stellten jedoch schnell fest, dass der Milliardär und Politunternehmer Georg Soros und dessen Open Society Foundation zahlreiche Trägerorganisationen des Marsches fördert.

Alexei Tschepa, Vizechef des Auswärtigen Komitees der russischen Staatsduma, äußerte angesichts der auffällig professionell organisierten Protestkultur gegen Trump nun ebenfalls einen Verdacht:

Meine Meinung ist, wenn es solche Handlungen wie die Luftangriffe auf Libyen und den Irak gegeben hat, hätte man damals die Frage stellen sollen: Was macht ihr da und wer hat euch das Recht dazu gegeben? Damals hätte man protestieren sollen. Das ist nicht normal... Die heutigen Auftritte ähneln aber eher orchestrierten Aufführungen.

Alles eine wilde Verschwörungstheorie oder hat sich tatsächlich ein mächtiges Netzwerk gegen den neuen US-Präsidenten formiert? Tobt in Amerika längst ein Krieg der Eliten? Zweifellos treibt Trumps Auftreten vor und nach der Wahl zahlreiche US-Bürger auch ohne den Einfluss von Soros auf die Straßen, geleugnet werden kann die Rolle des Putschunternehmers in der Anti-Trump-APO jedoch nicht. Deutlich ist auch: Der Kampf wird online und offline geführt.

Das

Gleich mehrere Tage konferierten Soros und einflussreiche Eliten der Demokratischen Partei kurz nach der verlorenen Wahl und begannen die Planung eines "Kriegs gegen Donald Trump vom ersten Tag an". Ins Feld geführt wurde dabei auch die NGO "Democracy Alliance".

Noch expliziter positioniert sich die „Democratic Coalition Against Trump“ und das von David Brock gegründete Unternehmen „American Bridge“. Brock gefällt sich in der Rolle des Wadenbeißers im Sinne der Demokratischen Partei und ist ebenfalls Gründer der Webseite Media Matters for America. Als eine der ersten Publikationen überhaupt, verbreitete diese das Fake News-Narrativ und rang mit einer entsprechenden Petition dem Facebook-Chef Mark Zuckerberg das Zugeständnis ab, gegen vermeintlich gefälschte Nachrichten auf seiner Plattform aktiv zu werden.

Eben jene Fake News hätten einen signifikanten Einfluss auf die US-Wahl gehabt und hätten Trumps Mitbewerberin Hillary Clinton den Einzug ins Weiße Haus gekostet, so verbreiten es gerne auch deutsche Mainstreammedien. Ungeachtet der Tatsache, dass diese Erzählung längst durch wissenschaftlich Studien widerlegt wurde, diente die Fake News-Kampagne der Etablierung einer künftigen Zensur-Infrastruktur mit eindeutiger politischer Positionierung.

In Deutschland beauftragte Facebook das umstrittene Rechercheprojekt Correctiv damit, künftig Zensurarbeit in dem Sozialen Netzwerk zu übernehmen. Zu den Correctiv-Spendern gehört neben zahlreichen anderen Mainstream-Größen auch Soros. In den USA übernimmt das Poynter Institute das sogenannte Fact Checking. Finanziell gefördert wird das Insitut vom "National Endowment for Democracy", dessen Kassen ebenfalls wieder George Soros aufbessert. Die offensichtliche Fehde zwischen den beiden mächtigen Superreichen lässt sich nicht leugnen.

Kann man einen Crash auch herbeireden? Der US-amerikanische Investor George Soros.

Hinzu kommt: Der Milliardär mit ungarischen Wurzeln hat auch ein ökonomisches Interesse am Scheitern Trumps. Der neue US-Präsident sei ein „Hochstabler und Möchtegerndikator“ und werde die Finanzmärkte schon bald in den Abgrund reißen, so Soros erst kürzlich beim elitären Stelldichein in Davos. Mit entsprechenden Short-Positionen hat dieser laut Wall Street Journal bereits ein Minus von einer Milliarde Dollar eingefahren. Soros setzte auf den Trump-Crash, doch die Märkte reagierten mit einer Trump-Rally.

Die finanzielle Verquickung macht besonders deutlich, dass bei der anwachsenden Protestkultur in den USA nicht einfach nur das empörte, liberale Bürgertum gegen einen unliebsamen Präsidenten demonstriert. Die Auseinandersetzung wurde längst zum Elitenkonflikt. Jene Gegner Trumps, die aus der Mitte der Gesellschaft gegen den neuen US-Präsidenten opponieren, sind gut beraten, sich nicht zum Spielball einer gerade erst abgewählten Polit-Elite zu machen. Andernfalls wird der Protest wohl kaum über die eigene Peergroup hinweg ernstgenommen.

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