Weiß Trump mehr als die CIA? Designierter Präsident kündigt Hacker-Enthüllung an

Weiß Trump mehr als die CIA? Designierter Präsident kündigt Hacker-Enthüllung an
Der zukünftige US-Präsident Donald Trump mit seiner Frau Melania im Gespräch mit Journalisten. Palm Beach, Florida, USA, 31. Dezember 2016.
Kaum ein Tag der vergeht, ohne dass neue Hacker-Vorwürfe gegenüber Russland erhoben werden. US-Präsident Barack Obama sah sich sogar genötigt, Sanktionen gegen Russland zu erlassen. Doch sein Nachfolger Donald Trump hat offenbar andere Informationen.

Der zukünftige Präsident der Vereinigten Staaten gibt sich kryptisch: Er wisse so einige Dinge über den angeblichen russischen Hackerangriff, sagte Donald Trump, und warnte vor einer Vorverurteilung Russlands.

Zudem stellte er eine Enthüllung zu den mutmaßlichen russischen Hackerangriffen während des Wahlkampfs in Aussicht. Dahinter könnte jemand anderes stecken, sagte Trump am Samstag vor dem Beginn der Neujahresfeier auf seinem Anwesen in Mar-a-Lago im Bundesstaat Florida.

Symbolbild

Außerdem weiß ich Dinge, die andere nicht wissen, daher können wir uns nicht sicher sein",

sagte Trump. Auf die Frage von Journalisten, um welche Informationen es sich handle, sagte er:

Sie werden es am Dienstag oder Mittwoch erfahren.

Weitere Einzelheiten nannte der designierte US-Präsident bislang nicht.

Trump bezeichnete es als "unfair", entsprechende Vorwürfe gegen Russland zu erheben, solange daran Zweifel bestünden. Wer solche "schwerwiegenden" Vorwürfe erhebe, müsse "sicher sein".

Trump erinnerte daran, dass die US-Geheimdienste vor dem Irak-Krieg die falsche Behauptung aufgestellt hatten, die Regierung in Bagdad verfüge über Massenvernichtungswaffen. Die daraufhin beschlossene Invasion sei ein "Desaster" gewesen.

Cyber-Kriminalität sei sehr schwer zu beweisen, fügte Trump hinzu. Insgesamt zeigte er sich skeptisch hinsichtlich der Möglichkeiten zum Schutz gegen Cyber-Attacken. "Kein Computer ist sicher", sagte er, "es ist mir egal, was die sagen".

Besonders wichtige Dinge sollten deshalb wie früher niedergeschrieben und per Boten überbracht werden, so Trump. Der Nachfolger von Barack Obama übernimmt das Präsidentenamt offiziell am 20. Januar.