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LIVE: MH-17 - Russland veröffentlicht Rohdaten der Radarüberwachung

LIVE: MH-17 -  Russland veröffentlicht Rohdaten der Radarüberwachung
Pressekonferenz des Herstellers von Radargeräten und des russischen Verteidigungsministeriums zu Rohdaten der Radarkontrolle im Absturzgebiet der malaysischen Boeing MH-17 am 17. Juli 2014

Russland hat die Rohradardaten der Luftkontrolle im Absturzgebiet der der malaysischen Boeing MH-17 präsentiert.

Neben der Maschine gab es vor dem Absturz keine fremden Luftobjekte, die ihre Zerstörung verursachen könnten,

erklärte Wiktor Mescherjakow, stellvertretender Chefkonstrukteur des Funkmessradarkomplexes „Utjos-T“ des elektromechanischen Werkes „Lianosowo“. Ein Komplex von diesem Typ befindet sich in Rostow nahe der russisch-ukrainischen Grenze.

Wenn die Boeing mit einer östlich von dem Absturzort gestarteten Rakete abgeschossen wäre, würde sie von russischen Radaranlagen entdeckt,

bestätigte Andrej Koban, Generalmajor russischer Luftstreitkräfte, und präzisierte, dass sich auch aus der Richtung der (damals von den Milizen kontrollierten) Stadt Snischne keine Luftobjekte der MH-17 näherten.

An der russisch-ukrainischen Grenze wurde eine Aufklärungsdrohne Orlan-10 bemerkt, gab er ferner bekannt. 

Im Absturzgebiet waren ukrainische Luftschutzanlagen aktiv.

Fazit - Russische Rohradardaten widerlegen die Version des Unfalls, die die Ukraine und die internationale Ermittlungsgruppe anbieten.

Den Teilnehmern der Pressekonferenz zufolge ist es bemerkenswert, dass trotz der Anfragen von den Familienangehörigen und Behörden die Ukraine keine Rohdaten der Radarkontrolle und Gesprächsaufzeichnungen von vor allem militärischen Fluglotsen bereitgestellt hat.

Kiew und Washington haben immer noch keine Satellitenbilder veröffentlicht, die zur Ermittlung des Absturzes beitragen könnten.

Obwohl das osteuropäische Land Mitglied der internationalen Ermittlergruppe ist, vermeidet es die Darlegung der Angaben und manipuliert die Untersuchung,

bemerkte Igor Konaschenkow, Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums.

Die präsentierten Angaben wird man offiziell an die Niederlande als Leiter der internationalen Ermittlergruppe übergeben.

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