"Feuer-Donner 2016" : Über 1.000 NATO-Militärs und Artilleristen aus Ukraine zu Manövern in Litauen

Symbolbild: US-amerikanische Panzerhaubitzen M109A6 Paladin im Manövereinsatz in  Pocheon, Südkorea.
Symbolbild: US-amerikanische Panzerhaubitzen M109A6 Paladin im Manövereinsatz in Pocheon, Südkorea.
Die Militärmanöver "Feuer-Donner 2016" finden in Litauen vom 1. bis 12. August statt. Daran beteiligen sich Armeeangehörige aus fünf NATO-Ländern sowie aus der Ukraine. Im Mittelpunkt steht der simulierte Kriegseinsatz der deutschen Panzerhaubitze 2000 sowie der US-amerikanischen M109A6 Paladin.

An den Militärübungen nehmen rund 1.100 Soldaten aus fünf NATO-Staaten (Litauen, Lettland, Deutschland, Portugal und die USA) und Mörserschützen aus der Ukraine teil. Die Verteidigungskräfte aus Lettland, Deutschland und der Ukraine sind an den von Litauen organisierten Manövern zum ersten Mal beteiligt, so die Behörden.

Die Militärübungen sollen auf den Übungsplätzen in der Stadt Pabradė sowie in den Gemeinden Klaipeda und Jonava durchgeführt werden.

„Am 2. August werden sich selbstfahrende Panzerhaubitzen 2000, die Litauen von Deutschland gekauft hat, auf dem Povilas-Plechavičius-Übungsplatz in der Siedlung Kajraj erstmals im scharfen Schuss bewähren,“ – fügte das litauische Landesschutzministerium hinzu.

An diesem Tag werden auch die deutschen und litauischen Soldaten Gefechtsübungen mit der Panzerhaubitze 2000 durchführen. Litauer und Portugiesen sollen die Kampfkraft sowohl der Haubitzen M50 als auch der Typreihe L118 testen, und die US-amerikanischen Soldaten, die der Panzerhaubitzen „M109A6 Paladin“.