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NATO-Vertreter kommt bei Explosion von Boden-Luft-Rakete in ukrainischer Rüstungsfabrik ums Leben

NATO-Vertreter kommt bei Explosion von Boden-Luft-Rakete in ukrainischer Rüstungsfabrik ums Leben
Ukrainischer Militärpionier mit Blindgänger bei Donezk
Ein NATO-Vertreter ist bei einer Explosion im staatlichen Rüstungskonzern „Ukroboronprom“ im nordöstlichen Gebiet Sumy ums Leben gekommen. Außer ihm fielen der Detonation zwei Werkarbeiter zum Opfer. Zwei weitere erlitten Verletzungen. Nach vorläufigen Angaben soll in dem Werk zu entsorgende Munition in die Luft gegangen sein.

„Drei Menschen sind ums Leben gekommen: zwei Prüfer und ein Vertreter der NATO. Zwei weitere Werkarbeiter haben Verletzungen erlitten und befinden sich jetzt im Krankenhaus in einem kritischen Zustand“, hieß es vom Pressedienst der ukrainischen Staatsanwaltschaft.

Laut Pressemitteilung sollen im staatlichen Rüstungskonzern „Ukroboronprom“ sieben zu entsorgende Sprengköpfe der Boden-Luft-Raketen vom Typ „Ch-27“ beim Entladen detoniert sein.

Der getötete NATO-Vertreter war an einem gemeinsamen Programm beteiligt, bei dem das Nordatlantische Bündnis der Ukraine bei der Munitionsentsorgung hilft.   

Dem Militärstaatsanwalt des Gebiets Sumy, Alexej Ljaschenko, zufolge sei die Tragödie höchstwahrscheinlich durch „Fahrlässigkeit beim Durchführen von hochgefährlichen Arbeiten“ verursacht worden.

Die Pressesprecherin der Militärstaatsanwaltschaft der Zentralregion der Ukraine, Juliana Lasarenko, teilte mit, dass der getötete NATO-Vertreter die Entsorgung von Munition kontrolliert hatte. 

„Der Explosionsort wird zwar weiterhin untersucht. Man kann aber schon jetzt festhalten, dass die Munitionsentsorgung unter Verletzung von Vorschriften durchgeführt worden ist“, so Juliana Lasarenko.

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