VTler des Tages: US-Botschafter McFaul bezeichnet Brexit als außenpolitischen Sieg Putins

VTler des Tages: US-Botschafter McFaul bezeichnet Brexit als außenpolitischen Sieg Putins
Verschwörungstheoretiker des Tages: Der ehemalige US-Botschafter in Russland, Michael McFaul, glaubt, dass das Ergebnis des britischen Referendums über einen Austritt aus der Europäischen Union ein großer Sieg für die Außenpolitik des russischen Staatschefs, Wladimir Putin, ist.

„Nicht immer, aber der heutige Abend ist ein großer Sieg für die außenpolitischen Ziele Putins. Zollt ihm dafür Anerkennung.“

Nach dem Tweet des ehemaligen US-Botschafters in Moskau entbrannte eine wahre Meinungsschlacht. Viele russische Politiker und Medienschaffende erwiderten McFaul via Twitter, sodass der US-Politiker seine Meinung präzisieren musste:

„Putin hat zwar den Austritt nicht verursacht, er hat aber davon profitiert.“

Vorige Woche hatte sich der russische Präsident, Wladimir Putin auf dem Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum geweigert, das Thema Brexit zu kommentieren. Er hatte betont, dass dies die Entscheidung des Vereinigten Königreiches sei, die Russland unabhängig von dem Ergebnis respektieren werde.

„Man hat schon wieder eine Verschwörungstheorie um Russland konstruiert. Ein deutscher Freund von mir hat mir einmal gesagt, in seiner Gegend habe sich eine Überschwemmung ereignet und er habe den Eindruck bekommen, dass ich an dieser Überschwemmung schuld sei. Ich glaube, es ist nicht besonders anständig, Russland mit jedem beliebigen Problem in Verbindung zu setzen und daraus eine Vogelscheuche zu machen“, so Wladimir Putin.

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