Pentagon erklärt: Keine Koordinierung, keine Aktivitäten mit Russland im Kampf gegen al-Nusra

Tut sich schwer damit, al-Nusra wirklich zu bekämpfen. US-Verteidigungsminister Ashton Carter.
Tut sich schwer damit, al-Nusra wirklich zu bekämpfen. US-Verteidigungsminister Ashton Carter.
Das Pentagon plant keine gemeinsame Operationen mit der russischen Armee, um die Konzentration von Terroristen bei der syrischen Stadt Aleppo zu vereiteln. Die Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums, Michelle Baldanza, teilte diesbezüglich mit: „Wir planen keine Operationen mit Russland. Das US-Verteidigungsministerium arbeitet nicht mit Russland zusammen und koordiniert seine Handlungen nicht mit Russland.“

Dem Pentagon zufolge würden sich die Vereinigten Staaten in Syrien nach wie vor darauf konzentrieren, die Terrormiliz „Islamischer Staat“ zu schwächen und zu zerstören:

„Wir handeln dabei über verschiedene Kanäle, einschließlich der Ausrüstung einheimischer Kräfte, die den IS bekämpfen wollen und können.“

Zugleich betonte Baldanza, dass Washington die Einstellung Moskaus begrüße, während der Umsetzung des Waffenstillstandsabkommens, den IS in Syrien weiterhin zu bekämpfen.     

Vorher hatte das Verteidigungsministerium Russlands das Pentagon gebeten, die Konzentration von Terroristen rund um Aleppo zu vereiteln. Wie der Leiter der Operativen Hauptverwaltung des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Generalleutnant Sergej Rudskoj, am Montag sagte, wären im Laufe des Vortages in den Ortschaften Tel Khadija und Banes rund 200 Terroristen eingetroffen.

„Laut Informationen, die uns vorliegen, sind südwestlich von Aleppo bereits rund 8.000 Kämpfer der ʻAl-Nusra-Frontʼ und nördlich von der Stadt weitere gut 1.500 Mann konzentriert“, so Rudskoj.