Russisches Verteidigungsministerium veröffentlicht neues Videomaterial zum Antiterrorkampf in Syrien

Russisches Verteidigungsministerium veröffentlicht neues Videomaterial zum Antiterrorkampf in Syrien
Neu veröffentlichte Videos dokumentieren, wie russische Kampfhubschrauber Jagd nach Fahrzeugen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien machen. Einige Videos wurden vom stellvertretenden Premierminister Russlands, Dimitri Rogosin, veröffentlicht, in dessen Verantwortungsbereich unter anderem die nationale Rüstungsindustrie fällt.

Die Kampfhubschrauber vom Typ Mi-28NE verwenden Armeeangaben zufolge AT-9 Spiral-2 Panzerabwehrlenkwaffen mit Hohlladungssprengköpfen, die dafür entwickelt wurden, gepanzerte Fahrzeuge ausschalten zu können. So auch gegen das Kriegsgerät des „Islamischen Staates“, das in den eingefügten Videos auf eindrucksvolle Weise zerstört werden konnte.

Zahlreiche mutmaßliche Terroristen flohen angesichts des russischen Raketenbeschusses gegen den IS. Wie im Video zu beobachten ist, nahmen die russischen Kampfpiloten diese nicht ins Visier.

Die Ziele wurden aus verschiedensten Entfernungen angegriffen, manchmal aus mehr als fünf Kilometern, bei Geschwindigkeiten von mitunter 200 Stundenkilometern.

An einigen Stellen des Videomaterials ist auch deutlich zu vernehmen, dass Terroristen auf die russischen Hubschrauber mit automatischen Waffen feuerten. Die „fliegenden Panzer“ widerstehen allerdings Kugeln vom Kaliber 12,7 Millimetern ohne Probleme.

Auch der stellvertretende Premierminister Russlands, Dimitri Rogosin, hat einige Videos im Zusammenhang mit den russischen Helikopter-Operationen gegen den IS rund um die kürzlich befreite, historische Stadt Palmyra publik gemacht. Er veröffentlichte auf dem Microblogging-Dienst Twitter Videomaterial, welche die Zerstörung stationärer Ziele der IS-Miliz durch Mi-28NE-Kampfhubschrauber zeigen.

Die Art der Explosion lässt auf die Verwendung von 9М120F-Raketen mit einem hochexplosiven, thermobarischen Sprengkörper schließen.

Militärhubschrauber des Typs Mi-28NE Night Hunter, die in Syrien operieren, sind jeweils mit den jüngsten Versionen elektronischer Waffensysteme ausgestattet, die Lenksysteme von Anti-Flugzeug-MANPADs problemlos unterdrücken können – seien es sowjetische Strela-2 oder Igla-1 oder auch chinesische HN-5, um nur einige der Modelle zu nennen, in deren Besitz sich Dschihadisten befinden.