Russland: "Unsere Antwort auf die Panzer-Stationierung der USA in Ost-Europa wird asymmetrisch sein"

Der ständige Vertreter Russlands bei der NATO, Alexander Gruschko.
Der ständige Vertreter Russlands bei der NATO, Alexander Gruschko.
Russland wird kein passiver Zeuge davon sein, wie die USA ihre Militärpräsenz in Europa „mit Schwerpunkt Ostflanke“ weiter ausbauen. Dies hat der ständige Vertreter Russlands bei der NATO, Alexander Gruschko, erklärt. 

Russland ergreife militärische Maßnahmen als Reaktion auf die Aufstockung der NATO-Präsenz in Europa, vor allem in dessen östlichen Teil. Die Antwort Moskaus werde asymmetrisch und effizient sein, erklärte Russlands Botschafter bei der NATO, Alexandr Gruschko, und betonte, dass die USA ihre militärische Präsenz in Europa „mit Schwerpunkt Ostflanke“ weiterhin verstärkten. Gegenüber dem Fernsehsender „Rossija 24“ führte er weiter aus: 

„Selbstverständlich sind wir keine passiven Beobachter. Wir setzten konsequent all die militärischen Maßnahmen durch, die wir für notwendig halten, um diese verstärkte Präsenz auszugleichen, die übrigens durch nichts gerechtfertigt wird. Natürlich wird unsere Antwort absolut asymmetrisch sein. Wir werden sie so eichen, dass das unseren Vorstellungen über den Grad der militärischen Gefahr entspricht und nicht äußerst aufwendig, dagegen aber maximal effizient ist.“

Nach dem Beginn der ukrainischen Krise hatte die NATO die Zahl ihrer Übungen in Osteuropa schlagartig erhöht. Besonders stark war die Präsenz des Bündnisses in den baltischen Staaten gestiegen.