Niederländischer Ermittler versuchte MH17-Teile im Internet zu verkaufen

MH17-Wrackteile im niederländischen Gilze Rijen
MH17-Wrackteile im niederländischen Gilze Rijen
Ein Polizist in den Niederlanden hat versucht Teile der im vergangenen Jahr in der Ostukraine abgestürzten MH17 im Internet zu verkaufen. Die Beweismittel wurden in dem Angebot als "Wanddekoration mit Flugzeugteilen" beschrieben. Der niederländische Beamte, der als Ermittler an der MH17-Absturzstelle tätig war, wurde mittlerweile vom Dienst suspendiert.

Der politische Analyst Daniel Patrick Welch kritisiert gegenüber RT Doppelstandards im Umgang mit der Katastrophe. Den ostukrainischen Volksmilizen wurde einst vorgeworfen den Absturzort geplündert zu haben. Der jetzige Fall, der ein negatives Licht auf die Niederlande wirft, wird hingegen weitestgehend von internationalen Medien ignoriert.

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