Russischer Geheimdienst FSB: Flugzeugabsturz über Sinai war Terrorangriff

 Russischer Geheimdienst FSB: Flugzeugabsturz über Sinai war Terrorangriff
Der Absturz des russischen Flugzeugs über der Halbinsel Sinai in Ägypten war ein Terrorangriff. Spuren von Sprengstoff wurden in den Trümmern des Airbus A321 gefunden, so der Leiter des russischen Geheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, zu Präsident Putin. Für Hinweise zum Auffinden der Verantwortlichen des Anschlags hat Russland 50 Millionen US-Dollar ausgeschrieben.

„Wir können sagen, dass dies [der Sinai-Absturz] ein Terrorakt war“, sagte Bortnikow. Laut dem Leiter des FSB haben Experten sowohl die Trümmerteile des Airbus als auch die Besitztümer von Passieren analysiert.

Quelle: Islamischer Staat

„Nach der Untersuchung dieser Objekte fanden wir Spuren einer im Ausland hergestellten explosiven Substanz“, so Bortnikow.

„Während des Fluges wurde ein selbstgebauter Sprengsatz mit der Kraft von 1,5 Kilogramm TNT gezündet. Dadurch zerbrach das Flugzeug in der Luft, was durch die weite Zerstreuung der Trümmerteile des Rumpfes erklärt“, sagte Bortnikow weiter.

Präsident Putin hat geschworen, die Verantwortlichen hinter dem Anschlag zu finden und zu bestrafen.

„Unser Einsatz in Syrien muss nicht einfach nur weitergehen. Er muss so verstärkt werden, dass die Terroristen verstehen, dass Vergeltung unausweichlich ist,“ sagte Putin. Russland wird dabei im Einklang mit Artikel 51 der UN Charta handeln, der Ländern das Recht auf Selbstverteidigung gibt, so Putin weiter.

Der Leiter des FSB hat eine Belohnung von 50 Millionen US-Dollar ausgeschrieben für Informationen, die zu den Drahtziehern hinter dem Anschlag führen.

Erstes Video der Absturzstelle:

comments powered by HyperComments