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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukraine beschießt Hotel mit Journalisten – Ex-Rada-Abgeordneter getötet

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukraine beschießt Hotel mit Journalisten – Ex-Rada-Abgeordneter getötetQuelle: RT

  • 25.09.2022 10:32 Uhr

    10:32 Uhr

    Wahltagsbefragung: 93 Prozent der Wähler im Gebiet Saporoschje stimmten bisher für Beitritt zur Russischen Föderation

    Ungefähr 93 Prozent der Menschen, die am ersten Tag des Referendums über den Beitritt des Gebietes Saporoschje zur Russischen Föderation abgestimmt haben, stimmten dafür. Das Republikanische Institut für politische und soziologische Forschung auf der Krim veröffentlichte diese Daten auf der Grundlage der Ergebnisse einer Umfrage vom Sonntag. In einer entsprechenden Erklärung heißt es laut TASS:

    "Am ersten Abstimmungstag des Referendums, dem 23. September 2022, wurden 500 Einwohner des Gebietes befragt. Von denjenigen, die an dem Referendum teilnahmen, sprachen sich 93 Prozent für den Beitritt des Gebietes Saporoschje zur Russischen Föderation aus, während sieben Prozent den ukrainischen Status des Gebietes befürworteten."

  • 10:17 Uhr

    Minsk: Werden auf Grundlage nationaler Interessen über Anerkennung der Ergebnisse des Referendums zum Beitritt Russlands entscheiden

    Weißrussland wird über die Anerkennung der Ergebnisse der Referenden in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk, im Gebiet Cherson und in den befreiten Teilen des Gebietes Saporoschje auf der Grundlage seiner nationalen Interessen entscheiden. Das verkündete der Leiter des weißrussischen Außenministeriums, Wladimir Makei, in einem Interview mit dem französischen Fernsehsender France 24. Auf die Frage, ob Minsk diese Gebiete als Teil Russlands anerkennen werde, antwortete er:

    "Wir erkennen Russland an. Niemand kann genau vorhersagen, was morgen passieren wird. Wir werden die Situation prüfen und eine Entscheidung im Einklang mit unseren nationalen Interessen und nicht mit den Interessen eines anderen Landes treffen."

    Makei bezeichnete die Behauptung, dass Weißrussland eine Marionette Russlands sei, als das Vorgehen von "marginalen Politikern und marginalen Medien". Er hob hervor:

    "Wir verfolgen unsere eigene Politik, eine unabhängige Politik. Wenn Sie unsere Position sorgfältig analysieren, vor allem in Bezug auf die Anerkennung einiger staatlicher Einheiten, werden Sie feststellen, dass dies nicht stimmt."

  • 09:49 Uhr

    DVR: Eine Person stirbt durch ukrainischen Beschuss innerhalb der letzten 24 Stunden

    Durch den Beschuss des Gebiets der Volksrepublik Donezk durch ukrainische Truppen wurden im Laufe der letzten 24 Stunden ein Zivilist getötet und acht weitere verletzt. Das teilte das Hauptquartier der territorialen Verteidigung der Republik mit.

  • 09:30 Uhr

    Angriff auf Hotel mit RT-Filmteam erfolgte mit HIMARS-Mehrfachraketenwerfern

    Das Hotel in Cherson, in dem sich RT-Journalisten aufhielten, wurde mit US-amerikanischen HIMARS-Mehrfachraketenwerfern beschossen – dabei wurden zwei Raketen abgefeuert, von denen eine von der Luftabwehr abgeschossen wurde. Das berichtet die russischsprachige Redaktion von RT.

    Bei dem Angriff wurde der ehemalige Rada-Abgeordnete und Lokalpolitiker Alexei Schurawko getötet.

    Kriegskorrespondent Murad Gasdijew, der den Beschuss unbeschadet überstand, erklärte:

    "Erinnern Sie sich an die Aussage der Ukraine, dass jeder [HIMARS]-Angriff mit Washington koordiniert wird? Das bedeutet, dass die USA den Angriff auf Schurawko und auf das Hotel, in dem Zivilisten und Journalisten wohnten, koordiniert haben."

    Kirill Stremoussow, stellvertretender Leiter der Gebietsverwaltung von Cherson, bestätigte offiziell den Tod des Politikers Alexei Schurawko. Berichten zufolge soll eine weitere Person getötet worden sein, berichtet RIA Nowosti.

    Die Gebietsverwaltung von Cherson wies darauf hin, dass das Hotel nicht für militärische Zwecke genutzt wurde und dass dort nur Journalisten und Mitarbeiter wohnten. Die örtlichen Behörden betrachten den Raketenangriff als einen terroristischen Akt, für den die ukrainische Führung verantwortlich ist.

  • 09:01 Uhr

    Ukrainische Rakete trifft Hotel, in dem RT-Kriegskorrespondent Murad Gasdijew und sein Team untergebracht sind

    Eine ukrainische Rakete ist in das Hotel eingeschlagen, in dem sich das Kamerateam des RT-Kriegskorrespondenten Murad Gasdijew aufhielt. In einem der Videos, die der Journalist dazu veröffentlichte, sagt er in Trümmern stehend:

    "Wie Sie sehen können, ist von dem Raum nicht mehr viel übrig. Ich habe an dieser Stelle geschlafen."

    Die russischsprachige Redaktion von RT schrieb dazu auf Telegram, dass weder Murad noch sein Kameramann Michail verletzt wurden. Nach der Explosion halfen die Männer, die Menschen unter den Trümmern hervorzuholen. Achtung, im folgenden Video sind verstörende Inhalte zu sehen:

    Außerdem beschädigte die Explosion die neben dem Hotel stehenden Autos, darunter auch den Geländewagen unserer Kriegsberichterstatter. Das Fahrzeug ist noch fahrbereit, allerdings stark beschädigt.

  • 08:48 Uhr

    Saporoschje-Beamter: Kiew plant Offensive über den Dnepr

    Die Kiewer Behörden entwickelten mehrere Szenarien für eine Offensive im Gebiet Saporoschje, eines davon sehe vor, den Dnepr zu überqueren. Das erklärte das Mitglied des Hauptrates der Verwaltung des Gebietes Saporoschje, Wladimir Rogow, gegenüber RIA Nowosti.

    "Das Kiewer Regime entwickelt mehrere Szenarien für eine Selbstmordoffensive im Gebiet Saporoschje, eines davon sieht vor, den Dnepr zu überwinden. Die Pläne werden unter der Aufsicht des Pentagons entwickelt."

    Rogow zufolge seien all diese Pläne bekannt. Sollten die ukrainischen Truppen einen Angriff wagen, werden sie zurückgeschlagen.

    Gleichzeitig seien die ukrainischen Streitkräfte dabei, das linke Ufer des Dnepr im befreiten Teil des Gebietes Saporoschje intensiv zu beschießen. Der letzte derartige Beschuss fand am Ufer des Dorfes Iwanowka statt. Rogow betonte:

    "Der Beschuss von Iwanowka ist eine Bestätigung für die Vorbereitungen zur Überwindung des Dnepr."

  • 08:03 Uhr

    Lawrow: Westliche Hysterie über die in diesen Tagen abgehaltenen Referenden ist bezeichnend

    Russland wird die Ergebnisse der Referenden, die in diesen Tagen in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie in den befreiten Gebieten der Gebiete Cherson und Saporoschja abgehalten werden, bedingungslos respektieren. Dies sagte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Samstag auf einer Pressekonferenz im Anschluss an seiner Teilnahme an der 77. Sitzung der UN-Generalversammlung. Er erklärte laut TASS:

    "Ich möchte einige der Äußerungen, die man heute buchstäblich aus Washington, London, Brüssel und anderen westlichen Hauptstädten zu den in diesen Tagen abgehaltenen Referenden in der DVR, der LVR und in den befreiten Teilen der Gebiete Cherson und Saporoschje in der Ukraine hört, kommentieren. Die Hysterie, die wir derzeit erleben, ist sehr bezeichnend. Die direkte Äußerung des Willens der Bürger ist schon lange keine Form der Kontrolle über dieses oder jenes Gebiet mehr, die der Westen akzeptiert und unterstützt."

    "Wie der russische Präsident Wladimir Putin sagte, werden wir die Ergebnisse dieser demokratischen Prozesse auf jeden Fall respektieren."

  • 07:34 Uhr

    Beteiligung nach zwei Tagen Referendum: LVR – 45,68 Prozent und DVR – 55,05 Prozent

    Die Gesamtwahlbeteiligung während der ersten zwei Tage am Referendum in der Volksrepublik Lugansk (LVR) lag bei 45,86 Prozent. Dies teilte die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission der Republik, Jelena Krawtschenko, mit.

    Der zweite Wahltag sei ohne Zwischenfälle verlaufen. Sie stellte fest, dass die endgültige Beteiligung am Referendum mindestens 80 Prozent betragen könnte.

    In der Volksrepublik Donezk lag die Wahlbeteiligung am Ende der beiden Wahltage bei 55,05 Prozent, so der Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission der Republik, Wladimir Wyssozki. Er erklärte gegenüber Reportern:

    "An den beiden Tagen haben insgesamt 858.681 Menschen abgestimmt, und das nur in der Volksrepublik Donezk. In den Wahllokalen im Ausland haben an den beiden Tagen bereits 235.546 Personen ihre Stimme abgegeben. Dieses Ergebnis ist sehr gut, es ist sehr zufriedenstellend."

    Die Vorsitzende der Wahlkommission des Gebietes Cherson, Marina Sacharowa, teilte RIA Nowosti mit, dass die Wahlbeteiligung am Freitag und Samstag bei 31,79 Prozent der Wählerstimmen lag.

  • 07:00 Uhr

    Ukrainische Spitzel im Gebiet Cherson neutralisiert

    Eine Gruppe ukrainischer Spitzel, die als Wildhüter des Biosphärenreservats am Schwarzen Meer auf der Nehrung Kinburn tätig waren, wurde im Gebiet Cherson neutralisiert. Das gab ein russischer Gesetzeshüter gegenüber RIA Nowosti bekannt. Er erklärte:

    "Im Auftrag des SBU sammelten und übermittelten die Mitarbeiter des Reservats Daten über die Bewegungen der russischen Truppen. Außerdem legten sie Waffenverstecke an und transportierten bewaffnete Saboteure über den Dnepr hin und her."

    Der inhaftierte stellvertretende Direktor des Reservats, Wiktor Taranow, gestand gegenüber RIA Nowosti, er erfüllte Aufträge seines Schwiegersohns, des SBU-Offiziers Leonid Golowko.

  • 24.09.2022 21:30 Uhr

    21:30 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

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