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Wladimir Putin über Anti-Terror-Kooperation mit USA: "Im Ganzen sind wir damit zufrieden"

Wladimir Putin über Anti-Terror-Kooperation mit USA: "Im Ganzen sind wir damit zufrieden"
Wladimir Putin über Anti-Terror-Kooperation mit USA: "Im Ganzen sind wir damit zufrieden" (Archivbild)
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in seinem Interview für den Sender Rossija 1 das Verhältnis zwischen Moskau und Washington kommentiert. Der Staatschef zeigte sich mit der Anti-Terror-Kooperation zufrieden und plädiert für ein US-Kontingent in Afghanistan.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Sonntag in seinem Interview für den Fernsehsender Rossija 1 die aktuellen Beziehungen zwischen Russland und den USA kommentiert. Der Staatschef zeigte sich mit der bilateralen Zusammenarbeit im Anti-Terror-Bereich zufrieden:

Ein Bild vom syrischen Präsidenten Baschar al-Assad ist an der Tür einer Metzgerei während einer Sperrung zu sehen, um die Ausbreitung des Coronavirus in Damaskus zu verhindern.

Im Prinzip könnte sie natürlich viel besser sein, aber im Ganzen sind wir damit zufrieden.

Putin sagte, dass die Kooperation mit den USA auf Geheimdienstebene selbst trotz aller zahlreichen Meinungsverschiedenheiten in sehr vielen Fragen stattfinde. Als Beispiel führte der Präsident "gute Arbeitskontakte" zwischen den Armeen beider Länder zur Vereitelung von Konfliktsituationen in Syrien an. Das US-Militär gebe Russland Informationen im Anti-Terror-Bereich weiter. Dank dieser Informationen habe man mehrere Terroranschläge in Russland verhindert. Diese Zusammenarbeit sei dabei keine Einbahnstraße:          

Mir fällt gerade eine Geschichte ein, als die US-Seite uns um Hilfe gebeten hat, einen in Syrien wegen Spionage verhafteten US-Bürger zu finden. Wir konnten unsere Partner dazu überreden, ihn freizulassen. Wir beförderten den US-Bürger nach Moskau und übergaben ihn den offiziellen Stellen der USA.

US-Präsident Donald J. Trump trifft den Präsidenten der Islamischen Republik Afghanistan Ashraf Ghani im Davos Congress Center, in Davos, Schweiz.. 22. Januar 2020.

Mit Blick auf die internationale Sicherheit plädierte Putin für ein US-Kontingent in Afghanistan. Ihm zufolge trage die Präsenz des US-Militärs zur Sicherheit im Land bei. Der verkündete Truppenabzug schaffe dagegen gewisse Risiken:       

Wir begrüßten die Präsenz von US-Truppen in Afghanistan von Anfang an. Wir stimmten seinerzeit für die entsprechende Resolution des UN-Sicherheitsrates.

Putin zufolge widerspreche die Stationierung von US-Truppen im asiatischen Land nicht den ausländischen Interessen Russlands. Der US-Truppenabzug schaffe zwar zusätzliche Voraussetzungen für die innerafghanische Aussöhnung, bringe aber auch viele Risiken mit sich:

Wir empfinden den US-Einsatz in Afghanistan als Anti-Terror-Einsatz.

Wenige Tage vor den US-Präsidentschaftswahlen am 3. November äußerte sich der russische Staatschef zu Medienberichten über mutmaßliche Geschäftskontakte zwischen Hunter Biden, dem Sohn des demokratischen Kandidaten Joe Biden, und Jelena Baturina, der Witwe des ehemaligen Bürgermeisters von Moskau Juri Luschkow:

Es ist bekannt, dass Jelena Baturina Geschäfte gemacht hat. Vielleicht tut sie das weiter. Ich weiß nichts davon. Sie wird wohl zahlreiche Businesskontakte und –verbindungen zu ihren ausländischen Geschäftspartnern gehabt haben. Ob es unter ihnen auch US-Bürger gibt? Ich weiß nichts davon.

Hunter Biden (Archivbild)

In Bezug auf Hunter Bidens Geschäfte in der Ukraine sagte der russische Präsident Folgendes:

Das geht uns überhaupt nichts an. Das geht nur die Amerikaner und die Ukrainer an. Ja, man weiß, dass er dort mindestens eine Firma faktisch geleitet und allem Anschein nach nicht schlecht, sogar gut verdient hat. Aber ich sehe darin nichts Kriminelles. Wir wissen zumindest nichts davon.

Ende September hatten die Republikaner im US-Senat einen 87-seitigen Bericht vorgelegt, in dem es unter anderem um Hunter Bidens lukrativen Posten im Aufsichtsrat des ukrainischen Gaskonzerns Burisma zwischen 2014 und 2019 gegangen war. In dem Bericht hieß es, dass die Tätigkeit des Sohnes von Joe Biden zwei Beamten der Regierung von Barack Obama wegen eines potenziellen Interessenkonflikts problematisch erschienen sei. Das Büro des damaligen US-Vizepräsidenten und jetzigen Präsidentschaftskandidaten und Beamte des US-Außenministeriums hätten diese Bedenken ignoriert. 

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