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Trotz Streit mit Griechenland: Türkei entsendet Gas-Forschungsschiff erneut ins Mittelmeer

Trotz Streit mit Griechenland: Türkei entsendet Gas-Forschungsschiff erneut ins Mittelmeer
Das türkische seismische Forschungsschiff "Oruç Reis" am 12. November 2018 im Bosporus in Istanbul, Türkei.
Im Streit mit Griechenland schickt Ankara die "Oruç Reis" erneut ins Mittelmeer. Von Montag an werde es bis zum 20. Oktober seismische Untersuchungen unter anderem südlich der griechischen Insel Kastelorizo anstellen, teilte die türkische Marinebehörde mit.

Das Forschungsschiff werde von zwei weiteren Schiffen begleitet, erklärte die Marinebehörde. Am Montagmorgen lag die "Oruç Reis" nach Angaben der Website "Marinetraffic" allerdings noch vor dem Hafen der südtürkischen Stadt Antalya.

Präsident Recep Tayyip Erdogan beim Besuch des Mausoleums von Atatürk am 30. August.

Die Entscheidung dürfte den Erdgasstreit mit Griechenland weiter anheizen. Erst Mitte September hatte die Türkei das Schiff abgezogen – das wurde als Zeichen der Entspannung gewertet. Ende September hatten sich Athen und Ankara sogar das erste Mal seit vier Jahren darauf geeinigt, wieder Sondierungsgespräche aufzunehmen.

Athen wirft der Türkei vor, illegal nach Erdgas zu suchen und in Gewässern unterwegs zu sein, die zur Ausschließlichen Wirtschaftszone Griechenlands gehören. Die Regierung in Ankara weist die Vorwürfe zurück. Sie argumentiert, dass die Gewässer, in denen sie nach Erdgas sucht, zum türkischen Festlandsockel gehören und sie damit ein Recht auf Ausbeutung hat.

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(rt/dpa)

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