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Vor US-Druck eingeknickt: IGP&I verweigert Schiffen Versicherung wegen Beteiligung an Nord Stream 2

Vor US-Druck eingeknickt: IGP&I verweigert Schiffen Versicherung wegen Beteiligung an Nord Stream 2
Vor US-Druck eingeknickt: IGP&I verweigert Schiffen Versicherung wegen Beteiligung an Nord Stream 2 (Symbolbild: Vorbereitungen für den Weiterenbau der Nord Stream 2-Pipeline.)
Die internationale maritime Versicherungsgruppe IGP&I wird Schiffen, die am Bau von Nord Stream 2 und Turkstream beteiligt sind, keinen Versicherungsschutz mehr gewähren. Als Grund werden in einem Rundschreiben ausdrücklich US-Sanktionen angegeben.

Am Bau der Erdgaspipelines Nord Stream 2 und Turkstream mittelbar oder unmittelbar beteiligten Schiffen wird durch die Internationale Gruppe der P&I-Clubs (IGP&I) der Transportversicherungsschutz entzogen. Das besagt ein an alle Mitglieder der P&I-Clubs versandtes Rundschreiben. Anlass ist ausdrücklich die Sorge vor den von der US-Regierung angekündigten Sanktionen.

Hier ein Auszug aus dem Rundschreiben, wie auf der Homepage des Shipowners‘ Club veröffentlicht:

Russisches Rohrverlegerschiff Akademik Tscherski bei Kaliningrad. Häfen, die die Tscherski oder die Fortuna, ein weiteres russisches Rohrverlegerschiff, bedienen, drohen nach dem US-Gesetzesentwurf Sanktionen.

Die Mitglieder werden darauf hingewiesen, dass keine Deckung für Schiffe besteht, die an Aktivitäten beteiligt sind, die entweder rechtswidrig sind oder den Club in Gefahr bringen, gegen Sanktionen zu verstoßen. Angesichts der direkten Sanktionsdrohung gegen Versicherer durch die US-Gesetze CAATSA und PEESA wird der Club keinen Versicherungsschutz für Aktivitäten im Zusammenhang mit den Projekten Nord Stream 2 oder Turkstream anbieten.

Im Rundschreiben wird den Clubmitgliedern daher dringend empfohlen, "die Risiken beim Abschluss von Verträgen im Zusammenhang mit Nord Stream 2 und Turkstream einzuschätzen und zu minimieren", um das Risiko von Sanktionen oder gar von Vollzugsaktionen zu vermeiden.

P&I-Versicherungen sichern Reedereien gegen Risiken ab, die von den Klauseln der Lloyd’s Versicherungsgesellschaft nicht gedeckt werden. Die Finanzierung von Auszahlungen in Versicherungsfällen und der Verwaltungsaufwand werden über Umlagen der Reedereien bestritten, die sich nach der Bruttovermessung der versicherten Schiffe richten. Daher die Selbstklassifizierung der Gesellschaften als Clubs.

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