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Russland und Brasilien schließen Abkommen über Corona-Impfstoff ab

Russland und Brasilien schließen Abkommen über Corona-Impfstoff ab
Proben eines in Russland entwickelten Impfstoffs (Symbolbild)
Der brasilianische Bundesstaat Paraná hat ein Abkommen mit Russland geschlossen, um den weltweit ersten für die breite Verwendung registrierten Impfstoff gegen das Coronavirus selbst zu produzieren. Das Dokument wurde am Mittwochnachmittag unterzeichnet.

Kirill Dmitrijew, Chef des russischen Investmentfonds, der für die Finanzierung der Produktion und Entwicklung des Impfstoffes zuständig ist, und Ratinho Júnior, Gouverneur von Paraná, unterzeichneten am Mittwoch das entsprechende Abkommen über die strategische Zusammenarbeit. Demnach können die Regierungen des Staates Paraná und Russlands bei der Produktion eines Impfstoffes zusammenarbeiten. 

Dmitrijew sagte am Mittwoch: 

Die südamerikanischen Länder sind aufgrund der Corona-Ausbreitung in einer schwierigen Lage. Wir sehen großes Interesse unserer brasilianischen Partner an den Erfahrungen Russlands im Kampf gegen das Coronavirus, auch in Bezug auf den ersten registrierten Corona-Impfstoff der Welt. Brasilien ist eines von fünf Schlüsselländern, die bereit sind, die Produktion des russischen Impfstoffs 'Sputnik V' zu gewährleisten. Wir sind von der hohen Sicherheit und Wirksamkeit des 'Sputnik V'-Impfstoffs überzeugt und freuen uns auf die baldige Genehmigung des Impfstoffs durch die brasilianische Kontrollbehörde.

Mit der Produktion des russischen Impfstoffes werde in Brasilien frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2021 begonnen, berichtet Reuters. Auch über einen Technologie-Transfer soll verhandelt werden. In einem nächsten Schritt soll eine Arbeitsgruppe gebildet werden, mit der Russland die Ergebnisse der Phase I und II der Studie teilt.
Laut dem Präsidenten des Technologie-Institus Tecpar in Curitiba, Jorge Callado, sei eine entscheidende Phase-III-Studie in Brasilien beziehungsweise in Paraná möglich. Dabei wird die Wirksamkeit eines Impfstoffs an einer großen Gruppe von Menschen ermittelt.

Damit der russische Corona-Impfstoff Sputnik V angewandt werden kann, muss die Impfung – wie vorherige Tests in der Bevölkerung – den Vorschriften der brasilianischen Kontrollbehörde für Gesundheit Anvisa folgen. 

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