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5G-Krieg: Nokia und Ericsson drohen chinesische Sanktionen wegen EU-Verbot von Huawei

5G-Krieg: Nokia und Ericsson drohen chinesische Sanktionen wegen EU-Verbot von Huawei
Nokia Stand auf dem Mobile World Congress in Barcelona, Spanien.
China könnte laut Medienberichten Sanktionen gegen Nokia und Ericsson einführen, falls die EU-Staaten dem britischen Beispiel folgen und Huawei von ihren Märkten ausschließen. Mit der Maßnahme sei jedoch nur im Falle eines Worst-Case-Szenarios zu rechnen.

Peking erwägt Sanktionen gegen zwei große europäische Hersteller von Telekommunikationsgeräten, sollten die EU-Mitglieder dem Beispiel der USA und Großbritanniens folgen und den chinesischen Huawei-Konzern von 5G-Netzen ausschließen. Das berichtete das Wall Street Journal.

Den Berichten zufolge erwägt das chinesische Handelsministerium Exportkontrollen, die Nokia und Ericsson daran hindern würden, in China hergestellte Produkte in andere Länder zu verkaufen. Laut einer weiteren Quelle solle man mit den in Betracht gezogenen Maßnahmen nur im Falle eines Worst-Case-Szenarios rechnen, wonach europäische Länder die Verwendung von Geräten chinesischer Lieferanten zum Aufbau von 5G-Netzwerken verbieten.

Der Schritt erfolgt, nachdem die britische Regierung sich vergangene Woche dazu entschieden hatte, den chinesischen Technologiekonzern Huawei aus seinem 5G-Netz zu verbannen. Dabei wurden alle britischen Telekommunikationsunternehmen angewiesen, ihre Huawei-Ausrüstung bis ins Jahr 2027 abzustoßen. Die Ankündigung markierte eine scharfe Kehrtwende gegenüber der früheren Haltung Londons, da man dem Unternehmen zunächst eine begrenzte Rolle in den britischen 5G-Netzen zugestanden hatte.

China hat die Entscheidung Großbritanniens Huawei auszuschließen kritisiert und vor Vergeltungsmaßnahmen gewarnt. Ein Sprecher von Huawei wies darauf hin, dass die Entscheidung Londons zu einer Verlangsamung der digitalen Innovation in Großbritannien führen könnte.

In der Zwischenzeit begrüßte US-Präsident Donald Trump das Verbot Großbritanniens und brüstete sich damit, dass er persönlich "viele Länder überzeugt" habe, keine Geschäfte mit der chinesischen Firma zu machen. Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock wies später die Behauptung des US-Präsidenten zurück und betonte, die britische Regierung verlasse sich ausschließlich auf die technische Kompetenz ihrer eigenen Experten.

Die USA führen seit über einem Jahr eine weltweite Kampagne, um Regierungen davon zu überzeugen, Huawei von ihren 5G-Netzwerken auszuschließen. Washington behauptet, das chinesische Unternehmen stelle ein Sicherheitsrisiko dar und bedrohe sogar den Informationsaustausch zwischen Großbritannien und den USA. Huawei den Zugang zum Markt zu erlauben wäre "Wahnsinn", so die US-Führung.

Die US-Regierung hat das chinesische Unternehmen im vergangenen Jahr auf eine schwarze Liste gesetzt und zunehmend Druck auf US-amerikanische Verbündete in Europa, darunter Großbritannien und Deutschland, ausgeübt, damit diese nachziehen.

Mehr zum Thema - Großbritannien schließt Huawei vom Ausbau seines 5G-Netzes aus

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