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Einer geht noch: US-Justiz mit neuer Anklage gegen Julian Assange

Einer geht noch: US-Justiz mit neuer Anklage gegen Julian Assange
Eine Unterstützerin des WikiLeaks-Gründers Julian Assange während einer Kundgebung vor dem Woolwich Crown Court im Südosten Londons am 24. Februar 2020. (Archivbild)
Der nächste Gerichtstermin, an dem über die Auslieferung Assanges in die USA verhandelt wird, ist im September. Im Vorfeld erhöht die US-Justiz noch einmal den Druck auf London, indem sie dem WikiLeaks-Gründer vorwirft, "Hacker rekrutiert zu haben".

Die US-Justiz hat eine neue Anklage gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange erlassen. Das Justizministerium in Washington teilte am Mittwochabend mit, im Falle des 48-Jährigen werde von einer umfassenderen Verschwörung beim Hacken von Computern als bislang ausgegangen. Demnach hätten "Assange und andere" Menschen dafür rekrutiert, Netzwerke zu hacken, damit WikiLeaks davon profitiere. Allerdings würden den bisher 18 Anklagepunkten gegen Assange keine weiteren hinzugefügt.

Screenshot des berüchtigten Videos von WikiLeaks.

Die US-Justiz wirft Assange vor, der Whistleblowerin Chelsea Manning geholfen zu haben, geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan zu veröffentlichen. Dabei soll Washington zufolge insbesondere die Sicherheit von US-Informanten aufs Spiel gesetzt worden sein. Bei einer Verurteilung in allen 18 Anklagepunkten drohen Assange bis zu 175 Jahre Haft. Assange bestreitet die Vorwürfe. Die WikiLeaks-Enthüllungen hatten zur Aufdeckung von Kriegsverbrechen durch amerikanische Soldaten geführt.

Assange hatte sich 2012 in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtet, um einer Auslieferung an die USA zuvorzukommen. Damals lag gegen ihn ein europäischer Haftbefehl aufgrund von Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor. Die Ermittlungen wurden jedoch später eingestellt. Die britische Polizei verhaftete Assange im April 2019, weil er mit der Flucht in die Botschaft gegen Kautionsauflagen verstoßen haben soll.

Er wurde zu knapp einem Jahr Gefängnis verurteilt, die der gebürtige Australier aber bereits abgesessen hat. Jetzt wird er nur noch festgehalten, damit die Gerichte über seine Auslieferung an die USA entscheiden. Eine Anhörung zum US-Antrag war im Mai wegen der Corona-Krise auf September verschoben worden.

Mehr zum Thema - DNA-Tests an Babyfäkalien: Wie die Sicherheitsfirma UC Global auch Assanges Sohn ins Visier nahm 

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