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Kanadas Premierminister Trudeau gegen Teilnahme Russlands an G7-Gipfel

Kanadas Premierminister Trudeau gegen Teilnahme Russlands an G7-Gipfel
Archivbild vom 11. November 2018: Russlands Präsident Wladimir Putin und Kanadas Premierminister Justin Trudeau in Paris, Frankreich
Kanadas Premierminister Justin Trudeau spricht sich gegen eine Teilnahme Russlands am diesjährigen Gipfel der sieben großen Industrienationen (G7) aus. Ihm zufolge missachte Russland weiterhin internationale Regeln und sei noch immer eine destruktive Kraft.

US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende vorgeschlagen, das aufgrund der Corona-Pandemie abgesagte G7-Treffen auf September zu verschieben und auch andere Staaten wie Russland, Australien, Südkorea und Indien einzuladen. Er begründete seinen Vorschlag damit, dass sich das Format der G7 überholt habe.

Donald Trump will G7-Gipfel auf September verschieben und Wladimir Putin einladen. Auf dem Archivbild: Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten auf einem Arbeitstreffen in Biarritz, am 26. August 2019.

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau sprach sich allerdings gegen eine Teilnahme Russlands am diesjährigen G7-Gipfel aus. Ihm zufolge sei Russland noch immer eine "destruktive Kraft". Trudeau sagte am Montag bei einer Pressekonferenz:

Russland ist aus den G7 aufgrund seiner Invasion der Krim vor einigen Jahren ausgeschlossen worden. Weil das Land nach wie vor internationale Regeln und Normen missachtet, bleibt es von den G7 ausgeschlossen, und dies wird auch weiterhin so sein.

Die G7 – USA, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Japan, Italien und Deutschland – seien immer ein Ort für "ehrliche Unterhaltungen zwischen Alliierten und Freunden" gewesen. Ob er zu dem Treffen kommen werde, wenn auch sein russischer Amtskollege Wladimir Putin eingeladen sei, ließ Trudeau offen. Es werde "noch viele Diskussionen darüber geben, wie, wo und wann dieses Treffen stattfindet". Außerdem betonte Trudeau, dass in der G20-Gruppe, zu der auch Russland gehört, Länder vertreten seien, "mit denen wir nicht unbedingt tolle Beziehungen haben". 

Die G7-Staaten wechseln sich jedes Jahr als Gastgeber ab. In diesem Jahr sind die USA an der Reihe. Der US-Präsident wollte anfangs auf einem seiner Grundstücke in Florida tagen, im März wurde die Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Danach sprach sich Trump erneut für ein Gipfeltreffen aus, als Signal dafür, dass sich die Welt von der Corona-Krise erholt. Aktuell gelten pandemiebedingt strenge Reisebeschränkungen zwischen den USA und Europa. 

Mehr zum Thema - Kreml: Wiederbelebung der G8 ohne Konsens zwischen den G7-Staaten unmöglich 

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