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Von Gates mitgegründete Allianz spendet Millionen: US-Firma beginnt Impfversuche an Freiwilligen

Von Gates mitgegründete Allianz spendet Millionen: US-Firma beginnt Impfversuche an Freiwilligen
Polarisiert zur Zeit wie kein anderer: Bill Gates.
Die US-Firma Novavax beginnt COVID-19-Impfversuche an australischen Freiwilligen, nachdem sie 388 Millionen US-Dollar von der internationalen Organisation CEPI erhalten hat. Zu den wichtigsten Geldgebern von CEPI zählt unter anderem die Bill & Melinda Gates Foundation.

Das im US-Bundesstaat Maryland ansässige Pharmaunternehmen werde am kommenden Montag mit klinischen Studien der Phase 1 beginnen. Diese umfassen etwa 130 Teilnehmer im Alter von 18 bis 59 Jahren in Australien.

Novavax CEO Stanley C. Erck erklärte zu den Tests:

Die Verabreichung unseres Impfstoffs an die ersten Teilnehmer dieser klinischen Studie ist ein bedeutender Erfolg, der uns dem grundlegenden Bedarf an einem Impfstoff im Kampf gegen die globale COVID-19-Pandemie einen Schritt näher bringt.

Er freue sich darauf, die Ergebnisse der klinischen Tests im Juli bekannt zu geben, so Erck. Sollten diese vielversprechend seien, werde rasch Phase 2 eingeleitet, so Erck weiter. Phase 2 soll in mehreren Ländern einschließlich der USA mit Teilnehmern einer breiteren Altersgruppe durchgeführt werden.

Mit seinem Auftritt auf der Aachener

Möglich wurden die Tests dank einer Unterstützung in Höhe von 388 Millionen US-Dollar durch die "Coalition for Epidemic Preparedness and Innovation" (CEPI). Laut Novavax handelt es sich dabei um die bisher größte Investition der Organisation.

"Erfunden" wurde CEPI im Juli 2015 in einem Beitrag im New England Journal of Medicine mit dem Titel "Establishing a Global Vaccine-Development Fund" ("Einrichtung eines Globalen Fonds für die Entwicklung von Impfstoffen"). Das Konzept wurde von dem britischen Medizinforscher Jeremy Farrar (Direktor des Wellcome Trust, eine gemeinnützige Treuhand mit Sitz in London), dem US-amerikanischen Arzt Stanley A. Plotkin (Mitentdecker des Röteln-Impfstoffs) und dem US-amerikanischen Experten für Infektionskrankheiten Adel Mahmoud (Entwickler des HPV-Impfstoffs und des Rotavirus-Impfstoffs) verfasst.

Das Konzept wurde 2016 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos weiter ausgebaut, wo es als eventuelle Lösung für die Probleme bei der Entwicklung und Verteilung eines Impfstoffs während der westafrikanischen Ebola-Virusepidemie erörtert wurde. Die Gründung von CEPI wurde von der pharmazeutischen Industrie, darunter GlaxoSmithKline (GSK), unterstützt und mitfinanziert.

Formell starte CEPI auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Jahr 2017 mit einem Anfangskapital von 460 Millionen US-Dollar. Das Geld stammte von einem Konsortium aus den Regierungen Norwegens, Japans und Deutschlands, dem Wellcome Trust und der Bill & Melinda Gates Foundation. Kurze Zeit später trat auch Indien der Organisation bei.

In einem Interview mit der Financial Times im Jahr 2017 erklärte Gates, ein Hauptziel sei es, die Zeit für die Entwicklung von Impfstoffen von zehn Jahren auf weniger als zwölf Monate zu verkürzen. Laut dem Jahresbericht 2019 von CEPI verpflichtete sich die Bill & Melinda Gates Foundation für den Zeitraum 2017 bis 2021, rund 100 Millionen US-Dollar beizusteuern. Deutschland stellt 90 Millionen US-Dollar bereit. Zu den größten Spendern zählen Japan und Norwegen mit jeweils über 100 Millionen US-Dollar.

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