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Peking warnt: Washington drängt USA und China an den "Rand eines neuen Kalten Krieges"

Peking warnt: Washington drängt USA und China an den "Rand eines neuen Kalten Krieges"
Der chinesische Staatsrat und Außenminister Wang Yi während einer Pressekonferenz am 24. Mai 2020 in Peking, China.
Die USA verfolgen eine Politik, die das Risiko eines langwährenden Konflikts mit Peking birgt, warnte Chinas Außenminister Wi Yang während einer Pressekonferenz. Zuletzt waren die Spannungen zwischen den beiden Nationen wieder gewachsen. Der Spitzendiplomat plädiert für eine bessere Zusammenarbeit.

Chinas Spitzendiplomat Wang Yi sprach am Sonntag von einem "politischen Virus", das in den USA um sich greife und bei jeder Gelegenheit genutzt werde, um sein Land zu attackieren und zu verleumden. Sowohl China als auch die Vereinigten Staaten würden von einer Zusammenarbeit profitieren und bei einer Konfrontation verlieren. Beide Seiten müssten einen Weg für eine friedliche Koexistenz finden, so Wang Yi auf seiner jährlichen Pressekonferenz, die per Videolink am Rande des Nationalen Volkskongresses (NPC) abgehalten wurde.

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Doch würden einige politische Kräfte in den USA die Beziehungen zwischen China und den USA in Geiselhaft nehmen und die beiden Länder an den Rand eines neuen Kalten Krieges drängen", warnte Wang Yi, der auch Chinas Außenminister ist.

Der US-Lenkwaffenzerstörer

Die Beziehungen zwischen Peking und Washington haben sich in den vergangenen Wochen verschlechtert. Seit dem Ausbruch des neuen Coronavirus in den USA sieht sich Peking wiederholt mit direkten Anschuldigungen konfrontiert, auch bringt sich Washington bei neuen Entwicklungen in Hongkong und Taiwan teils konfrontativ ein. Diejenigen, die China zur Zahlung einer Entschädigung für den Ausbruch des Coronavirus zwingen wollen, bezeichnete er als Tagträumer. Die Vereinigten Staaten sollten Pekings rote Linie in Bezug auf das von China beanspruchte Taiwan nicht in Frage stellen.

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Staatsrat Wang betonte, dass China und die Vereinigten Staaten damit beginnen müssten, die Makropolitik für ihre jeweiligen Volkswirtschaften und die Weltwirtschaft zu koordinieren.

Die Vereinigten Staaten sollten aufhören, kostbare Zeit zu verschwenden.


Was China und die Vereinigten Staaten am dringendsten tun müssen, ist, zunächst voneinander zu lernen und ihre Erfahrungen im Kampf gegen die Epidemie auszutauschen und jedem Land im Kampf gegen die Epidemie zu helfen.

Auf die Frage, ob sich die Beziehungen zwischen den USA und China weiter verschlechtern würden, betonte er, dass China weiterhin bereit sei, mit den Vereinigten Staaten im Geiste der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Respekts zusammenzuarbeiten.

"China hat immer dafür plädiert, dass wir beide als größtes Entwicklungsland der Welt und als größtes Industrieland eine große Verantwortung für den Weltfrieden und die Entwicklung tragen", sagte er.

China und die Vereinigten Staaten werden durch Zusammenarbeit gewinnen und durch Konfrontation verlieren.

Auch hoffe Peking, dass die Vereinigten Staaten und Nordkorea so bald wie möglich einen sinnvollen Dialog wiederaufnehmen können. Die Vereinigten Staaten sollten die hart erkämpften Ergebnisse ihres Engagements nicht verspielen.

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