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Peking: China leistet seinen Teil im Handelsabkommen mit den USA trotz Corona-Krise

Peking: China leistet seinen Teil im Handelsabkommen mit den USA trotz Corona-Krise
Ein Containerschiff im Hafen von Qingdao, Provinz Shandong, China
Die COVID-19-Pandemie legte einige Spannungen in den Handelsbeziehungen zwischen Washington und Peking auf Eis. Derzeit werden die Schritte aus den neuen Handelsvereinbarungen nach Angaben des chinesischen Botschafters in den USA implementiert.

Als Teil der ersten Phase des Handelsabkommens kauft China nach wie vor US-Agrargüter und beseitigt weiterhin die Beschränkungen für den Zugang ausländischer Unternehmen zu seinem Finanzmarkt, so Botschafter Cui Tiankai. Der Diplomat erklärte:

Der chinesische Technologiekonzern Huawei wird vor allem wegen seiner weltweit führenden 5G-Technologie von den USA als Bedrohung der nationalen Sicherheit dargestellt und mit massiven Sanktionen belegt.

Soweit ich weiß, arbeiten die Menschen selbst in den letzten Wochen, in denen wir mit dieser sehr ernsten, kritischen Situation konfrontiert sind, noch immer an der Umsetzung der ersten Phase des Abkommens. Hoffentlich können wir es immer noch umsetzen.

Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt unterbrachen ihren langjährigen Handelskonflikt im Januar, als Peking gerade erst den Kampf gegen das Virus aufnahm und es weltweit weniger als 300 Fälle gab. Die meisten davon wurden in China registriert, während nur wenige Menschen in anderen asiatischen Ländern infiziert waren. Die Krankheit breitete sich dann rasch aus, erreichte Europa und Amerika und wurde offiziell zur Pandemie erklärt. Heute sind die USA weltweit der größte Infektions- und Krankheitsherd. In dem Land sind nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität bis Sonntag 530.000 Menschen infiziert und es gab mehr als 20.000 Todesopfer.

Wir hoffen auch, dass die Wirtschaftsteams der beiden Länder zusammensitzen oder Videokonferenzen abhalten können, um die sich verändernde Situation zu beurteilen und unsere Reaktionen zu koordinieren",

sagte der chinesische Botschafter und warnte vor einer Eskalation der Spannungen in solch kritischen Zeiten.

Laut Vereinbarung wird in den nächsten zwei Jahren das Gesamtvolumen chinesischer Importe aus den USA den Wert aus dem Jahr 2017 um 200 Milliarden US-Dollar übertreffen. Die Käufe umfassen landwirtschaftliche Produkte, Industriegüter, Dienstleistungen und Energieprodukte.

Trotz des Abkommens, mit dem die gegenseitigen Sonderzölle ausgesetzt wurden, sind die vor diesem Zeitpunkt verhängten Zölle aber noch in Kraft. Washington modifizierte seine Sanktionsliste gegen China. Die 15-prozentigen Zölle auf eine Importkategorie im Wert von 120 Milliarden US-Dollar wurden halbiert. Die 25-prozentigen Zölle auf eine weitere Warenkategorie bleiben unverändert.

Noch Ende Januar, vor der Ausbreitung des Coronavirus in den USA, teilte der Handelsberater des Weißen Hauses Peter Navarro mit, dass die USA die Zölle nicht lockern und keine Zugeständnisse an China machen würden.

Und die Zölle stellen auch sicher, dass wir zur Phase zwei zurückkommen",

sagte er und bezog sich dabei auf den zweiten Teil des Handelsabkommens mit China, über den Gespräche stattfinden sollten. Diese Gespräche sind jedoch offenbar auf bessere Zeiten verschoben worden.

Mehr zum Thema - China halbiert Zölle auf US-Waren im Gesamtwert von 75 Milliarden US-Dollar

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