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Deutschland verSUVt: Zahl der Neuzulassungen um 20 Prozent gestiegen

Deutschland verSUVt: Zahl der Neuzulassungen um 20 Prozent gestiegen
(Symbolbild). Ein allradgetriebener Audi Q7 während einer Präsentation am 2. März 2006 in Berlin auf einer Bühne.
Noch vor wenigen Monaten wurden SUV-Fahrer in Deutschland mit Beleidigungen und Schmähungen überschüttet. Die überhitzte Klimadebatte hat aber scheinbar keinen rückläufigen Effekt auf die Zahl der Neuzulassungen. Ganz im Gegenteil.

Trotz aller Diskussionen um weniger Autoverkehr auf den Straßen hat sich die Zahl der Fahrzeuge zuletzt deutlich erhöht. Insgesamt 65,8 Millionen Fahrzeuge waren am Stichtag 1. Januar in Deutschland zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Montag mitteilte. Das waren rund eine Million mehr als noch ein Jahr zuvor.

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Den größten Anteil daran hatten Autos. Ihre Zahl nahm um rund 700.000 auf zuletzt knapp 47,7 Millionen Einheiten zu. Besonders stark stieg die Zahl der SUV - um knapp 20 Prozent auf rund 3,77 Millionen. Und das obwohl sich SUV-Fahrer immer öfter Moralpredigten in Sachen Klimawandel anhören müssen.

Bei den Elektroautos hingegen verzeichnet das Kraftfahrt-Bundesamt zwar weiterhin ein starkes Wachstum von rund 64,4 Prozent. In absoluten Zahlen bleibt das Niveau allerdings niedrig. Lediglich 135.617 Elektrofahrzeuge waren am 1. Januar dieses Jahres in Deutschland zugelassen. Das entspricht einem Anteil von nur rund 0,3 Prozent an der gesamten Autoflotte in Deutschland.

Dem KBA zufolge handelte es sich bei knapp 98 Prozent aller Auto-Antriebe nach wie vor um Benzin und Diesel. Zum Jahresanfang 2020 waren im Durchschnitt sämtliche zugelassene Fahrzeuge hierzulande  9,6 Jahre alt. Damit hat sich das Durchschnittsalter im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,1 Jahre erhöht. Mehr als 857. 000 Fahrzeuge waren älter als 30 Jahre.

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