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Innenministerium und Gesundheitsministerium bilden Corona-Krisenstab

Innenministerium und Gesundheitsministerium bilden Corona-Krisenstab
Symbolbild
Aufgrund neuer Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland bildet die Bundesregierung einen Krisenstab. Am Mittwoch sprach Gesundheitsminister Spahn von einer bevorstehenden "Corona-Epidemie". Gleichzeitig warnte er vor Panikreaktionen in der Bevölkerung.

Angesichts der Ausbreitung des neuen Coronavirus in Deutschland bildet die Bundesregierung einen Krisenstab. Bundesinnenminister Horst Seehofer und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wollen am Donnerstag in Berlin über die Einrichtung des gemeinsamen Krisenstabes ihrer Ministerien informieren, hieß es am Mittwoch in einer Erklärung.

Eine Frau trägt einen Mundschutz vor einer Apotheke in Nordrhein-Westfalen: Die Nachfrage nach Atemschutzmasken in Apotheken in Deutschland ist in den letzten Tagen stark erhöht.

Nach Angaben eines Sprechers tagte der Krisenstab bereits am Mittwoch zum ersten Mal. Laut Regierungssprecher Steffen sei das Virus deutlich näher gerückt. In Deutschland waren seit Dienstagabend mehrere Fälle bekannt geworden.

Das Bundesinnenministerium ist unter anderem für Bevölkerungsschutz, Krisenmanagement und für die Bundespolizei zuständig. Grenzschließungen sind aber nach Angaben der Bundesregierung derzeit nicht geplant. Der CDU-Politiker sagte am Mittwoch in Berlin:

Wir befinden uns am Beginn einer Corona-Epidemie in Deutschland. Die Infektionsketten sind teilweise, und das ist eine neue Qualität, nicht nachzuvollziehen.

Vor diesem Hintergrund sei es fraglich, ob die bisherige Strategie zur Eingrenzung des Virus und der Unterbrechung der Infektionsketten weiter aufgehe. In Deutschland waren zwischen Dienstagabend und Mittwochabend neun Infektionen bekannt geworden. Die Epidemie schlägt zunehmend auch auf die Wirtschaft durch. Gleichzeitig warnte Spahn vor Panikreaktionen:

Wir empfehlen den Bürgerinnen und Bürgern, nicht hinter jedem Husten eine Corona-Infektion zu vermuten. Dass sie aber ihren Hausarzt anrufen und abklären, wenn sie innerhalb von 14 Tagen nach Reisen in Gebiete, in denen Infektionen vorgekommen sind, Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln: Darum möchte ich Sie ausdrücklich bitten und Sie auch dazu auffordern.

(dpa/deutsch)

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