Deutschland

Innenministerium und Gesundheitsministerium bilden Corona-Krisenstab

Aufgrund neuer Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland bildet die Bundesregierung einen Krisenstab. Am Mittwoch sprach Gesundheitsminister Spahn von einer bevorstehenden "Corona-Epidemie". Gleichzeitig warnte er vor Panikreaktionen in der Bevölkerung.
Innenministerium und Gesundheitsministerium bilden Corona-KrisenstabQuelle: www.globallookpress.com © Sebastian Gollnow/dpa

Angesichts der Ausbreitung des neuen Coronavirus in Deutschland bildet die Bundesregierung einen Krisenstab. Bundesinnenminister Horst Seehofer und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wollen am Donnerstag in Berlin über die Einrichtung des gemeinsamen Krisenstabes ihrer Ministerien informieren, hieß es am Mittwoch in einer Erklärung.

Nach Angaben eines Sprechers tagte der Krisenstab bereits am Mittwoch zum ersten Mal. Laut Regierungssprecher Steffen sei das Virus deutlich näher gerückt. In Deutschland waren seit Dienstagabend mehrere Fälle bekannt geworden.

Das Bundesinnenministerium ist unter anderem für Bevölkerungsschutz, Krisenmanagement und für die Bundespolizei zuständig. Grenzschließungen sind aber nach Angaben der Bundesregierung derzeit nicht geplant. Der CDU-Politiker sagte am Mittwoch in Berlin:

Wir befinden uns am Beginn einer Corona-Epidemie in Deutschland. Die Infektionsketten sind teilweise, und das ist eine neue Qualität, nicht nachzuvollziehen.

Vor diesem Hintergrund sei es fraglich, ob die bisherige Strategie zur Eingrenzung des Virus und der Unterbrechung der Infektionsketten weiter aufgehe. In Deutschland waren zwischen Dienstagabend und Mittwochabend neun Infektionen bekannt geworden. Die Epidemie schlägt zunehmend auch auf die Wirtschaft durch. Gleichzeitig warnte Spahn vor Panikreaktionen:

Wir empfehlen den Bürgerinnen und Bürgern, nicht hinter jedem Husten eine Corona-Infektion zu vermuten. Dass sie aber ihren Hausarzt anrufen und abklären, wenn sie innerhalb von 14 Tagen nach Reisen in Gebiete, in denen Infektionen vorgekommen sind, Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln: Darum möchte ich Sie ausdrücklich bitten und Sie auch dazu auffordern.

(dpa/deutsch)

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team