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Tino Chrupalla kritisiert umstrittenes AfD-Malbuch: "Bleibt nicht folgenlos"

Tino Chrupalla kritisiert umstrittenes AfD-Malbuch: "Bleibt nicht folgenlos"
Tino Chrupalla kritisiert umstrittenes AfD-Malbuch
Ein Malbuch, an Kinder verteilt bei einer AfD-Veranstaltung, löst Entsetzen aus. Es zeigt bewaffnete Menschen und vollverschleierte Frauen. AfD-Chef Tino Chrupalla kritisierte das Buch und stellt nun Konsequenzen in Aussicht.

Das Heft mit dem Namen Nordrhein-Westfalen zum Ausmalen soll kürzlich bei einer Veranstaltung der AfD-Landtagsfraktion in Krefeld verteilt worden sein. In den Malbüchern werden unter anderem bewaffnete Menschen gezeigt, die in Autos mit türkischer Flagge sitzen – offenbar bei einem Autokorso. Ein Autofahrer überfährt dabei eine Katze. Auf einer weiteren Zeichnung werden unter dem Banner "Wir baden das aus" in einem Schwimmbad Frauen von Menschen mit Knochen im krausen Haar bedroht. Daneben schwimmen Vollverschleierte. Auf dem Boden liegen Bikini-Oberteile. Rechts im Bild hält jemand ein Messer.

Verschiedene Vertreter anderer Parteien nannten das Heft rassistisch. Die AfD-Landtagsfraktion sprach zunächst von Satire: Es handele sich um einen "Kunstband mit satirischen Skizzen zur Lage des Landes". Er sei "angelehnt an ein Malbuch für Erwachsene". AfD-Fraktionschef Markus Wagner wird mit den Worten zitiert: "Da haben wir wieder einen Treffer gelandet. Kunst muss nicht nur von links kommen." Später hat die AfD aber zurückgerudert: "Das Buch hätte in dieser Form nicht erscheinen dürfen", teilte Wagner später mit. Das gesamte Projekt werde ersatzlos beendet. 

Die Polizei hatte vergangene Woche bestätigt, dass sie wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt. Am Mittwoch sagte AfD-Chef Tino Chrupalla der Zeitung Die Welt, dieses Malbuch werde nicht folgenlos bleiben:

Dieses Buch geht gar nicht, da sind wir uns doch alle einig. Wer so etwas rausbringt, hat in der AfD nichts zu suchen. Das habe ich am Dienstag im Bundesvorstand auch genau so deutlich angesprochen.

Allerdings seien solche Vorkommnisse Einzelfälle:

Derjenige, der dieses Buch erstellt hat, setzt damit die AfD dem Verdacht des Rechtsextremismus aus. Er schadet damit dem Ansehen Deutschlands und der Partei.

Der Landtag Nordrhein-Westfalen kündigte auch an, er wolle die Finanzierung des Malbuchs prüfen. 

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