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Kramp-Karrenbauer: Angela Merkel soll bis zum Ende der Amtszeit Kanzlerin bleiben

Kramp-Karrenbauer: Angela  Merkel soll bis zum Ende der Amtszeit Kanzlerin bleiben
Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer (l.) und Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der CDU-Bundesvorstandssitzung am 24. Februar 2020 im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin: In einem Interview betont die CDU-Chefin, dass Merkel bis zum Ende der Legislaturperiode Regierungschefin bleiben soll.
Annegret Kramp-Karrenbauer wies in einem Interview Spekulationen zurück, die Neuaufstellung in der CDU könnte zu einem vorzeitigen Wechsel im Kanzleramt führen. Laut der CDU-Vorsitzenden soll Angela Merkel bis zum Ende ihrer Amtszeit Kanzlerin bleiben.

Wer wird der Chef in der CDU? Dies wird sich voraussichtlich zwischen drei Männern aus Nordrhein-Westfalen in einer Kampfabstimmung entscheiden. Eine einvernehmliche Lösung war zuletzt nicht mehr möglich. Doch nun stellt sich die Frage, ob der Wechsel an der Parteispitze auch einen Wechsel im Kanzleramt einläuten wird. Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer wies nun in einem Interview mit dem Spiegel jegliche diesbezüglichen Spekulationen zurück.

Angeschlagen: Annegret Kramp-Karrenbauer nach der Pressekonferenz zur Hamburg-Wahl am Montag in Berlin

"In der jetzigen Konstellation bis zum Ende der Legislaturperiode regieren"

Was diese Legislaturperiode angehe, sei die Trennung von Parteivorsitz und Kanzlerschaft Fakt, sagte Kramp-Karrenbauer dem Magazin am Dienstag.

Im Präsidium und im Bundesvorstand hat es am Montag auch keine Stimme gegeben, die das anders gesehen hätte. Im Gegenteil: Dort gab es ausnahmslos die Erwartungshaltung, dass wir in der jetzigen Konstellation verantwortlich bis zum Ende der Legislaturperiode regieren. Also mit Angela Merkel als Kanzlerin", betonte Kramp-Karrenbauer.

Auf die Frage, ob "Angela Merkel getan hat, was möglich war", um ihr den Start als Vorsitzende zu erleichtern, antwortete Kramp-Karrenbauer: "Ich bin mit mir und Angela Merkel im Reinen." 

Ob die Bewerber um den CDU-Vorsitz und Merkel miteinander sprechen sollten, müssten die Beteiligten entscheiden. "Ich bin nicht der Date-Doctor zwischen Union und Kanzleramt. Wir sind alle erwachsen", so die Noch-CDU-Chefin. 

Spätestens am 24. Oktober 2021 die nächste Bundestagswahl 

Die scheidende CDU-Vorsitzende warb für eine Einbindung von Friedrich Merz. Auf die Frage, ob der 64-Jährige ins Bundeskabinett rücken sollte, sagte sie:

Ich habe immer sehr deutlich gemacht, dass Friedrich Merz für mich einen Teil dieser Partei verkörpert, der wichtig ist und zur Breite der CDU dazugehört. Deswegen hat es von mir immer das Angebot zur Mitarbeit gegeben. Und ich halte eine Einbindung nach wie vor für sinnvoll.

Über Kabinettsfragen entscheide jedoch "die Kanzlerin in Absprache mit der Partei". 

Angela Merkel ist seit dem 22. November 2005 Bundeskanzlerin. Im Herbst vor einem Jahr hatte die 65-Jährige klar gesagt:

Diese vierte Amtszeit ist meine letzte als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Bei der Bundestagswahl 2021 werde ich nicht wieder als Kanzlerkandidatin der Union antreten und auch nicht mehr für den Deutschen Bundestag kandidieren.

Die nächste Bundestagswahl – sollte die Große Koalition so lange halten – muss spätestens am 24. Oktober 2021 stattfinden.

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