icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Thüringer CDU-Vize kritisiert Merkel und beklagt "mediale Hetzjagd" nach Ministerpräsidentenwahl

Thüringer CDU-Vize kritisiert Merkel und beklagt "mediale Hetzjagd" nach Ministerpräsidentenwahl
Merkel bei der Unionsfraktionssitzung am Dienstag in Berlin
Der CDU-interne Streit um die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen setzt sich fort. Nun hat der stellvertretende CDU-Fraktionschef Thüringens die Bundeskanzlerin scharf kritisiert. Für deren Forderung, die Wahl rückgängig zu machen, habe er kein Verständnis.

Michael Heym, der stellvertretende Vorsitzende der Thüringer CDU-Fraktion, hat die Reaktion von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten in der vergangenen Woche scharf kritisiert. Gegenüber der Zeit sagte Heym:

Wenn sich Frau Merkel aus Südafrika einschaltet und fordert, dass das Ergebnis 'rückgängig' zu machen ist – da habe ich kein Verständnis.

In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa sagte der CDU-Mann:

Da habe ich mich an tiefste DDR-Zeiten erinnert gefühlt.

Merkel am vergangenen Donnerstag in Pretoria

Die Wahl Kemmerichs auch mit AfD-Stimmen sei "nicht schlimm" gewesen. Man habe im Vorfeld über die Möglichkeit seiner Wahl mit Stimmen von CDU, AfD und FDP gesprochen:

Es war der gesamten Fraktion bekannt, dass das passieren kann.

Die Wahl sei demokratisch erfolgt und "nicht schlimm":

Es war eine kollektive Entscheidung, Kemmerich zu wählen. Einstimmig hat man sich darauf geeinigt.

Das Portal insuedthueringen.de zitiert den 57-Jährigen mit der Aussage, es habe nach der Wahl Kemmerichs eine "mediale und gesellschaftliche Hetzjagd" gegeben:

Das ist ein demokratisch legitimiertes Ergebnis. Wenn man damit nicht leben kann, muss man die AfD verbieten.

Heym hatte sich bereits nach der Landtagswahl in Thüringen im Oktober 2019 für Gespräche mit der AfD ausgesprochen. Seine jüngsten Äußerungen belegen ebenso wie die zahlreichen Aufrufe zur Geschlossenheit die tief gehende Spaltung der CDU, die die Partei in eine existenzielle Krise stürzen könnte.

Mehr zum Thema"Wegen Nötigung des Ministerpräsidenten" – AfD verklagt Merkel

Folge uns aufRT
RT
Kriegstrauma loslassen lernen

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen