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Annegret Kramp-Karrenbauer verzichtet auf Kanzlerkandidatur

Annegret Kramp-Karrenbauer verzichtet auf Kanzlerkandidatur
Kramp-Karrenbauer im Februar 2020
Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer verzichtet auf die Kanzlerkandidatur der Union. Auch den CDU-Vorsitz will Kramp-Karrenbauer in absehbarer Zeit aufgeben. Innerparteiliche Kritiker begrüßten ihre Entscheidung.

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer verzichtet auf eine Kandidatur als Kanzlerkandidatin. Das erklärte ein CDU-Sprecher am Montagmorgen in Berlin. Nach Informationen der Bild will Kramp-Karrenbauer in absehbarer Zeit auch den Parteivorsitz aufgeben.

Die CDU-Chefin Annegrett Kramp-Karrenbauer tritt nach einer fünfstündigen Sitzung der Thüringer Landtagsfraktion am 7. Februar vor die Presse.

Demnach beklagte die Vorsitzende in einer Sitzung des Parteipräsidiums am Montagmorgen das ungeklärte Verhältnis von Teilen der CDU mit AfD und Linkspartei. Sie selbst sei strikt gegen eine Zusammenarbeit mit beiden Parteien. Kramp-Karrenbauer erklärte auch, es sei offensichtlich, dass Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur (bzw. Kanzlerschaft) in eine Hand gehören. 

Sie strebe deshalb die Kanzlerkandidatur der Union nicht an. Bis zum Sommer werde sie den Prozess der Kanzlerkandidatur organisieren, die Partei weiter auf die Zukunft vorbereiten und dann den Parteivorsitz abgeben. Für den Mittag kündigte die CDU eine Pressekonferenz an.

Hans-Georg Maaßen, Mitglied der Werteunion und innerparteilicher Kritiker Kramp-Karrenbauers, begrüßte deren Ankündigung, sich zurückzuziehen. Auf Twitter schrieb der frühere Verfassungsschutzchef:

Eine richtige Entscheidung. Die CDU braucht jetzt einen Vorsitzenden, der Probleme löst und nicht Teil des Problems ist.

Annegret Kramp-Karrenbauer wurde am 7. Dezember 2018 als Nachfolgerin von Angela Merkel zur CDU-Vorsitzenden. In einer Stichwahl setzte sie sich mit 51,8 Prozent gegen den früheren Unions-Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz durch. Kramp-Karrenbauer war in ihrer Partei umstritten. Zuletzt stand sie wegen ihres Umgangs mit dem Thüringer Landesverband im Zuge der dortigen Ministerpräsidentenwahl in der Kritik.

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