icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Thüringen: Ramelow scheitert auch im zweiten Wahlgang

Thüringen: Ramelow scheitert auch im zweiten Wahlgang
Der amtierende Ministerpräsident Bodo Ramelow stellt sich am 5. Februar 2020 im Thüringer Landtag zur Wiederwahl.
Thüringens amtierender Regierungschef Bodo Ramelow hat bei der Wahl zum Ministerpräsidenten auch im zweiten Durchgang nicht genügend Stimmen für eine weitere Amtszeit erhalten. Auf Ramelow entfielen 44 Stimmen, die absolute Mehrheit liegt bei 46.

Der Linke-Politiker, der mit SPD und Grünen eine Minderheitsregierung bilden will, verfehlte bei der Abstimmung im Landtag in Erfurt am Mittwoch die absolute Mehrheit. Auch der von der AfD aufgestellte parteilose Gegenkandidat Christoph Kindervater scheiterte klar. Die Entscheidung fällt nun in einem dritten Wahlgang.

Bodo Ramelow von der Linkspartei vor der Wahl eines neuen Ministerpräsidenten am 5. Februar 2020 im Landtag in Erfurt.

Auf Ramelow entfielen 44 Stimmen, Kindervater bekam 22 Stimmen. Es gab 24 Enthaltungen bei insgesamt 90 abgegebenen und gültigen Stimmen. Die absolute Mehrheit liegt bei 46 Stimmen.

Ramelow erhielt zwei Stimmen mehr als sein geplantes Bündnis Sitze hat. Kindervater bekam genauso viele Stimmen wie die AfD über Mandate verfügt.

Im ersten Wahlgang hatten 43 Abgeordnete Ramelow ihre Stimme gegeben, Kindervater bekam 25 Stimmen. Vor dem entscheidenden dritten Durchgang, bei dem die einfache Mehrheit ausschlaggebend ist, wurde der Abstimmungsprozess auf Antrag der AfD erneut unterbrochen.

Ramelow ist bereits seit 2014 Regierungschef des Freistaats und war der erste Ministerpräsident der Linken in Deutschland. Obwohl Ramelows Linke mit 31 Prozent die Wahl im Herbst 2019 klar gewonnen hatte, ging die Mehrheit der bisherigen Regierung von Linke, SPD und Grünen verloren. Dennoch will Rot-Rot-Grün in einer von Ramelow angeführten Minderheitsregierung die Arbeit fortsetzen.

Mehr zum ThemaThüringen: Rot-rot-grüne Minderheitsregierung rückt näher

(dpa/rt)

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen