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Wegen fehlender Genehmigungen: Deutsche können erst am Freitag aus Wuhan ausgeflogen werden

Wegen fehlender Genehmigungen: Deutsche können erst am Freitag aus Wuhan ausgeflogen werden
Symbolbild: A310 MRT MedEvac der Luftwaffe, Flughafen Köln-Bonn, Deutschland, 15. November 2005.
Erstmals wurde das Coronavirus im chinesischen Wuhan entdeckt. Die deutsche Regierung plant angesichts der steigenden Opferzahlen, etwa 90 deutsche Staatsbürger aus Wuhan auszufliegen. Die Genehmigungen aus China aber verzögerten sich noch.

Neben den Genehmigungen von chinesischer Seite, damit der Airbus A310 "Kurt Schumacher" in Wuhan landen darf, muss zudem geklärt werden, was mit den rund 90 deutschen Staatsbürgern passiert, sobald sie ausgeflogen worden sind. Es soll eine Quarantäne von 14 Tagen vorgesehen sein. 

Erster Coronavirus-Fall in Deutschland bestätigt (Symbolbild)

Geplant war, die deutschen Staatsbürger am Mittwoch auszufliegen. Die Regierung Pekings hatte gefordert, dass ausländische Staatsbürger nur mit Zivil- und nicht mit Militärmaschinen ausgeflogen werden. 

In der Millionenstadt Wuhan in der Provinz Hubei ist das öffentliche Leben zum Stillstand gekommen, nachdem diese abgeriegelt worden ist. Auf einem Fischmarkt hatte man das Coronavirus erstmals entdeckt. Starten soll der Airbus von Köln-Wahn über Shanghai in Richtung Wuhan. Es sind mehrere Crews erforderlich. 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angesichts des Coronavirus zu "wachsamer Gelassenheit" im Land aufgerufen. Man müsse die Dinge richtig einordnen:

Es war zu erwarten, dass es auch zu Infektionen hier in Deutschland kommt, eben durch Kontakt mit Reisenden aus China.

Entscheidend sei, dass etwaige Patienten in Deutschland schnell identifiziert und isoliert werden. Die zuständigen Stellen müssten dann herausfinden, mit wem die Infizierten Kontakt hatten, um eine Weiterverbreitung des Virus auszuschließen, sagte Spahn. Mittlerweile sind in Deutschland vier Menschen mit dem Coronavirus nachweislich infiziert. Die Krankheitsverläufe der Patienten in Bayern seien nach jetzigem Stand "sehr, sehr milde", so Spahn weiter. China informiere deutlich schneller und transparenter über das Coronavirus als 2002/2003 bei der SARS-Pandemie.

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(rt deutsch/dpa) 

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