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Brand im Krefelder Zoo: Polizei ermittelt gegen drei Frauen, Tierfreunde helfen Zoo mit Spenden

Brand im Krefelder Zoo: Polizei ermittelt gegen drei Frauen, Tierfreunde helfen Zoo mit Spenden
Brand im Krefelder Zoo: Polizei ermittelt gegen drei Frauen, Tierfreunde helfen Zoo mit Spenden
Der Brand im Krefelder Zoo ist nach Einschätzung der Polizei "weitgehend aufgeklärt": Das Feuer soll demnach durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden sein. Ermittelt wird nun gegen drei Frauen. Inzwischen hat die Zooleitung mehr als 4.000 Geldspenden erhalten.

Nach dem verheerenden Brand im Krefelder Zoo ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen eine 60 Jahre alte Krefelderin und ihre beiden erwachsenen Töchter wegen fahrlässiger Brandstiftung. Wie am Donnerstag bei einer Pressekonferenz von Polizei und Staatsanwaltschaft bekannt gegeben wurde, hätten die drei Frauen sich selbst bei der Polizei gemeldet und dort angegeben, dass sie in der Silvesternacht fünf Himmelslaternen hätten aufsteigen lassen. Man gehe davon aus, dass eine dieser Himmelsleuchten den Brand im Affenhaus verursacht habe. Dies werde aber derzeit noch genau geprüft, um andere Ursachen auszuschließen. Die anderen vier Leuchten habe man sichergestellt.

Kriminalhauptkommissar Gerd Hoppmann bezeichnete es als "sehr couragiert" und "hochanständig", dass sich die drei Frauen im Alter zwischen 60 und 30 Jahren selbst bei der Polizei gemeldet haben. Es handele sich um "ganz normal bürgerliche Menschen". Die drei Frauen hätten die Himmelslaternen im Internet bestellt und dachten nach eigenen Angaben, dass es an Silvester erlaubt sei, sie steigen zu lassen.

Ein Feuerwehrsprecher sagte, man sei überrascht gewesen, wie schnell das Dach des Affenhauses gebrannt habe. Eine Sprinkler- oder Brandmeldeanlage habe es nicht gegeben, dies sei zum Zeitpunkt der Bauarbeiten im Jahr 1975 aber auch nicht vorgeschrieben gewesen. Eine Zoosprecherin sagte, das Haus sei völlig zerstört, die Überreste würden nach dem Ende der Ermittlungen abgerissen.

Der Zoo will voraussichtlich am Freitag wieder öffnen. Der Brandort soll dabei mit Absperrungen versehen werden, damit es zu keinem "Katastrophentourismus" kommt. Nach dem Brand in der Silvesternacht sind bereits Tausende Spenden eingegangen. Wie hoch die Spenden genau sind, konnte der Vorsitzende der Krefelder Zoofreunde Friedrich Berlemann gegenüber der Rheinischen Post noch nicht sagen. Die Spendenbereitschaft sei aber enorm.

Bei dem Brand waren mehrere Menschenaffen gestorben, darunter Orang-Utans, Gorillas und ein Schimpanse. Es entstand ein Millionenschaden.

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