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Bei Weihnachtsfeier in Aue: Gemeindearbeiter durch Messerstich lebensgefährlich verletzt

Bei Weihnachtsfeier in Aue: Gemeindearbeiter durch Messerstich lebensgefährlich verletzt
Symbolbild
Bei einer Weihnachtsfeier im sächsischen Aue ist ein Helfer durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt worden, als er einen Streit zwischen Asylbewerbern zu schlichten versucht. Der mutmaßliche Täter, ein 53-jähriger Syrer, sitzt inzwischen in Haft.

Bei einer Weihnachtsfeier in einem Pfarrhaus in der Stadt Aue im Erzgebirge hat ein 53-jähriger Syrer einen ehrenamtlichen Gemeindearbeiter durch einen Stich in den Bauch lebensgefährlich verletzt. Das 51-jährige Opfer wurde notoperiert und schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

Bei der Weihnachtsfeier am Nachmittag des 24. Dezember sollen rund etwa 100 Hilfsbedürftige unterschiedlicher Nationalitäten anwesend gewesen sein. Bei einem Drittel von ihnen handelte es sich nach Angaben der sächsischen Landeskirche um Asylbewerber. Gut 20 ehrenamtliche Helfer kochten für sie und verteilten gespendete Geschenke. Der 53-jährige mutmaßliche Täter soll bei der Feier mehrfach auffällig geworden sein. Die Organisatoren riefen ihn mehrfach zur Ordnung und schlossen ihn dann von der Veranstaltung aus. 

Allerdings kehrte der Mann daraufhin mit einer Gruppe von sieben Bekannten zurück und begann mit diesen, auf einen 34-jährigen Iraner einzuschlagen. Als der 51-jährige Helfer dazwischen gehen wollte, stach ihm einer der Angreifer ein Messer in den Bauch. Der Helfer wurde lebensgefährlich verletzt und musste im Krankenhaus notoperiert werden. Mittlerweile soll sich der Mann nicht mehr in Lebensgefahr befinden. Nach Angaben der Landeskirche geht es ihm "den Umständen entsprechend besser". Der Iraner wurde bei dem Angriff leicht verletzt.

Die Angreifer flüchteten zunächst. Der 53-jährige Hauptverdächtige wurde mittlerweile festgenommen. Ein Haftrichter erließ Haftbefehl wegen versuchten Totschlags.

Matthias Oelke, Sprecher der evangelischen Landeskirche, erklärte am Donnerstag, dass es sich bei dem Vorfall nicht um einen Angriff auf eine kirchliche Einrichtung gehandelt habe. Es sei eine "Sache zwischen diesen beiden Gruppen" gewesen. Der Vorfall hätte sich so auch anderswo ereignen können. Oelke weiter:

Umso trauriger ist es, wenn eine Gastfreundschaft am Fest des Friedens gestört und gebrochen wird.

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