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Wildtier-Stiftung feuert Vorstand – weil er nicht an die Klimakatastrophe glaubt

Wildtier-Stiftung feuert Vorstand – weil er nicht an die Klimakatastrophe glaubt
Gibt offenbar nicht jeder Meinung eine Stimme: Internet-Auftritt der Deutschen Wildtier-Stiftung
Die Wildtier-Stiftung trennt sich von ihrem Vorstand, weil dieser eine andere Position in der Klimadebatte vertritt als der Mainstream. Die Klimakatastrophe bleibe aus, hatte Fritz Vahrenholt geschrieben – für die NGO offenbar Anlass genug, sich von ihm zu trennen.

Die Hamburger Deutsche Wildtier-Stiftung (Eigenschreibweise: "Deutsche Wildtier Stiftung") hat sich von ihrem Vorstand Fritz Vahrenholt getrennt. In einer Pressemitteilung vom vergangenen Donnerstag gab die Stiftung als Grund für die Trennung "unterschiedliche Vorstellungen über die Positionierung der Stiftung in der aktuellen klimapolitischen Diskussion" an.

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Vahrenholt, der in den neunziger Jahren für die SPD Hamburger Umweltsenator war und danach Spitzenpositionen beim Energiekonzern RWE bekleidete, vertritt seit Jahren eine vom Mainstream abweichende Position in der Klimadebatte. So ist er der Meinung, dass natürliche Klimaprozesse einen ebenso großen Beitrag zur globalen Erwärmung leisten wie der Mensch. Auf seiner Webseite weist der 70-Jährige nachdrücklich darauf hin, dass er weder die Veränderung des Klimas an sich noch die Notwendigkeit der langfristigen Abkehr von den fossilen Energien leugne.

Die Klimapolitik der Bundesregierung kritisierte Vahrenholt wiederholt. Die ständigen Warnungen vor der "Klimakatastrophe" seien ein Mittel, um Klimaforschern Stellen, Ansehen und Forschungsgelder zu verschaffen – und um die Freiheit der Bürger gesetzlich einzuschränken. Es gebe keinen Klimanotstand, die Debatte um das Klima sei maßlos und hysterisch. 

Nach einem Bericht der Bild verschickte Vahrenholt kürzlich von seiner Mailadresse bei der Stiftung ein Schreiben an Bundestagsabgeordnete zum Thema Grünpflanzen und deren Aufnahme von CO2. Die Überschrift des Schreibens lautete: "Die Erde wird grüner – die Katastrophe bleibt aus". Das Präsidium der Stiftung argumentierte diesbezüglich, er habe Absprachen widersprochen, sich in klimapolitischen Fragen nur in bestimmten Fällen zu äußern. Gleichzeitig weiß das Springer-Blatt zu berichten, dass "einflussreiche Mitglieder" des Präsidiums in der "feinen Hamburger Gesellschaft" nicht mit unbequemen Positionen zum Thema anecken wollten.

Vahrenholt hatte die wohlhabende Stiftung seit 2012 geleitet. Sein faktischer Rauswurf scheint für die Wildtier-Stiftung unangenehme Konsequenzen zu haben. Nach einem Bericht der Welt sind mindestens drei der 15 Kuratoriumsmitglieder zurückgetreten, unter ihnen der sächsische CDU-Politiker Arnold Vaatz. Ein vermögender Gönner habe seine Spendenzusage zurückgezogen.

Ziel der Deutschen Wildtier-Stiftung ist nach eigenen Angaben die Förderung und der Schutz heimischer Wildtiere und ihrer Lebensräume. Ihre Aktivitäten finanziert die Stiftung vor allem mit den Erträgen des Stiftungskapitals von über 111 Millionen Euro. Kritiker werfen der Stiftung laut Wikipedia vor, eine Tarnorganisation der Industrie zur Bekämpfung der sogenannten Energiewende zu sein, offenbar auch, weil die Stiftung die Aufstellung von Windrädern in Wäldern ablehnt.

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