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Brandenburg: Lehrer mit rechtsextremen Tattoos klagt gegen Entlassung

Brandenburg: Lehrer mit rechtsextremen Tattoos klagt gegen Entlassung
Symbolbild: Rechtsextremist mit Tätowierung, Bad Nenndorf, Deutschland, 14 August 2010.
Den Körper des ehemaligen Oberschullehrers zieren Tätowierungen mit den Aufschriften "Meine Ehre heißt Treue" und die Symbole "Wolfsangel" und "Schwarze Sonne". Aufgrund der Tattoos wurde ihm gekündigt. Am Mittwoch wird vor dem Landgericht Berlin-Brandenburg verhandelt.

Gekündigt wurde ihm im Februar vom Bildungsministerium Potsdam. Seither klagt der ehemalige Oberschullehrer, der als Quereinsteiger im schulischen Betrieb in Hennigsdorf (Oberhavel) tätig war, gegen seine Entlassung. Der Rechtsstreit wurde zu einer juristischen Auseinandersetzung zwischen dem Bildungsministerium und den Gerichten. 

Die Gerichte hatten gegen die Kündigung des Bildungsministeriums entschieden. Nun soll das Landgericht Berlin-Brandenburg ein Urteil fällen. Auch im Bereich Migration des Schulamtes war der Mann zwischenzeitlich tätig. Dabei soll er die Durchwahl 88 gehabt haben. Ob dies Zufall oder seine Entscheidung war, ist nicht bekannt.

Die Zahl 88 wird von Rechtsextremen gern genutzt, um auf die Grußformel "Heil Hitler" und den 8. Buchstaben des Alphabets zu verweisen. Für den Staatsschutz sind die eintätowierten Symbole und Schriften auf der Haut des Mannes Zeichen der Zugehörigkeit zur rechtsextremen Szene. Die "Wolfsangel" wurde von der Hitlerjugend als Symbol genutzt. Das Tattoo der "Schwarzen Sonne" auf seiner Haut setzt sich aus drei Hakenkreuzen zusammen.  

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Im Jahr 2012 entschied das Bundesarbeitsgericht, dass ein Behördenmitarbeiter Mitglied der NPD sein, aber nicht zu staatsfeindlichen Aktionen aufrufen darf. Bekannt wurde der Fall des selbsternannten "Volkslehrers" Nikolai N. Über YouTube hatte er sich politisch rechts positioniert. Auch hier entschied das Land Berlin, dass Nikolai N. den Rechtsstaat öffentlich bekämpft habe. Die Berufung gegen das Urteil zog der Kläger zurück. 

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