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Berliner Senat mietet Wohnungen für Flüchtlinge an - Preis wird geheim gehalten

Berliner Senat mietet Wohnungen für Flüchtlinge an - Preis wird geheim gehalten
Wohnungsfassaden in Berlin-Mitte, Deutschland, 29. August 2019.
Die Kosten für die Wohnungen, die der Berliner Senat für Flüchtlinge angemietet hat, sollen nicht veröffentlicht werden: "Vertrauliche Verhandlungsergebnisse" heißt es dazu. In Berlin warten derzeit 19.000 Personen in Flüchtlingsheimen auf eine Wohnungsvermittlung.

Flüchtlinge sollen nach abgeschlossenen Asylverfahren in Wohnungen untergebracht werden und die Flüchtlingsheime verlassen, um Neuankömmlingen Platz zu machen. Rund 20 neue Flüchtlinge kommen täglich in Berlin hinzu, die Anspruch auf eine Unterbringung haben. Der FDP-Abgeordnete Marcel Luthe stellte eine Anfrage in Bezug auf die Unterbringung für Geflüchtete.

Plan mit der ursprünglich geplanten Sporthalle auf dem Grundstück Osteweg 63

Der Senat habe, so die Antwort, Wohnungen in der Gesamtgröße von 70.000 Quadratmeter in den Stadtteilen Lichterfelde, Mitte, Neukölln, Spandau, Hohenschönhausen, Treptow, Mariendorf, Lichtenberg und Märkisches Viertel angemietet. 

Nach nicht zwei Jahren sollen alle der ehemals 17 Container-Dörfer für Geflüchtete verschwinden. Rund 100 Millionen Euro hatten sie gekostet. Derzeit gibt es noch 900 Wohncontainer in Berlin. Die Senatsverwaltung für Integration und Anfrage: 

Die Tempohomes bieten aufgrund ihrer Leichtbauweise nicht die gewünschte Qualität für die Unterbringung von geflüchteten Menschen. Mit Beschluss des damaligen Senats war die Unterbringung in diesen Provisorien von vornherein auf drei Jahre limitiert. 

Die Kosten des Abbaus werden 47 Millionen Euro betragen. 

Wie teuer die angemieteten Wohnungen in Berlin sind, will der Sozialsenat nicht bekanntgeben. Dies würde die Verhandlungsspielräume beschneiden. 19.000 Flüchtlinge in Berlin warten derzeit auf eine Wohnung. Die Landesregierung hatte einen schnellen Umzug aus den Flüchtlingsheimen versprochen, kann dieses jedoch nicht einlösen. Bei Neubauprojekten für Flüchtlingsunterkünfte wehren sich zudem die Bezirke und Anwohner. 

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