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Millionenraub in Dresden: Täter stehlen Kunstschätze aus Grünem Gewölbe

Millionenraub in Dresden: Täter stehlen Kunstschätze aus Grünem Gewölbe
Symbolbild: Besucher des Grünen Gewölbes, Dresden, Deutschland, 1. September 2006.
Dieben ist es in Dresden gelungen, wertvolle Kunstschätze aus der Schatzkammer von August dem Starken zu entwenden. Die Täter sind flüchtig. Die gestohlenen Kunstschätze, darunter antiker Schmuck, könnten einen Wert von bis zu einer Milliarde Euro haben.

Die Diebe unterbrachen am frühen Montagmorgen die Stromzufuhr der Schatzkammer der Staatlichen Kunstsammlungen, indem sie den Stromkasten in Brand steckten. In das Gebäude gelangten sie durch ein kleines Fenster. Laut ersten Informationen handelte es sich um besonders klein gewachsene Personen. Eine Überwachungskamera soll die Täter aufgezeichnet haben. Diesen gelang es, mit dem Raubgut zu fliehen. 

Die Schatzkammer stammt aus den Jahren 1723 bis 1730. Sie wurde vom damaligen sächsischen Kurfürsten, August dem Starken, erbaut. Heute wird sie den Besuchern des Residenzschlosses als historischer Teil im Erdgeschoss und in der darüber liegenden Etage als moderner Teil des Grünen Gewölbes präsentiert. 

Zum Diebesgut sollen Edelsteine und antiker Schmuck gehören. Die Täter konnten mit einer Limousine fliehen. Wie viel entwendet wurde, ist bisher nicht bekannt. Die Räume des Grünen Gewölbes gelten eigentlich als streng gesichert. Das wertvollste Ausstellungsstück des Grünen Gewölbes, ein Stein von 41 Karat mit natürlicher grüner Färbung, wird derzeit im Metropolitan Museum of Art in New York ausgestellt. Angesichts des Kunstraubs plant Ministerpräsident Michael Kretschmer einen Besuch am Tatort. 

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