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Volkswagen "neutralisiert" sich: Hallenname wird während AfD-Parteitag in Braunschweig abgedeckt

Volkswagen "neutralisiert" sich: Hallenname wird während AfD-Parteitag in Braunschweig abgedeckt
Außenansicht der Halle in Braunschweig.
Der Volkswagenkonzern möchte nicht mit dem kommenden AfD-Parteitag in Braunschweig in Verbindung gebracht werden und greift zu einer ungewöhnlichen Maßnahme. AfD-Parteichef Jörg Meuten droht dem Konzern daraufhin indirekt mit einem Kaufboykott.

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Während des Bundesparteitags der AfD in Braunschweig wird der Schriftzug "Volkswagen Halle" verdeckt sein. Auf Wunsch des Sponsors werde der Name "neutralisiert", teilte ein Sprecher des Veranstaltungsortes am Mittwoch mit. Nach derzeitigem Plan der Betriebsgesellschaft sollen die Buchstaben dafür abgedeckt werden.

Die AfD hält ihren Bundesparteitag vom 30. November bis zum 1. Dezember in Braunschweig ab. Die Belegschaftsvertretung von Volkswagen hatte im August erklärt, keine AfD-Versammlung in einer Halle zu dulden, die als "Volkswagen Halle" ersichtlich sei. Demnach unterstützt auch das Unternehmen diese Haltung und forderte den Betreiber der Halle auf, den Schriftzug unkenntlich zu machen.

AfD-Parteichef Jörg Meuthen sagte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland dazu: "Ich glaube nicht, dass das Unternehmen Volkswagen sich mit dieser peinlichen und der demokratischen Wettbewerbskultur hohnsprechenden Aktion einen Gefallen tut." Etliche Tausend AfD-Mitglieder und Millionen AfD-Wähler würden das sorgsam wahrnehmen und dem Unternehmen VW künftig sicher weniger gewogen sein, womöglich auch bei Kaufentscheidungen über ein neues Auto.

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