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Großrazzia gegen Banker – 200 Millionen Euro außer Landes geschafft

Großrazzia gegen Banker – 200 Millionen Euro außer Landes geschafft
Symbolbild: Deutsche GSG9 bei der Durchsuchung einer Wohnung, Frankfurt, Deutschland, 18. April 2018.
Kriminelle Banker sollen sich eines Hawala-Banksystems bedient haben, um rund 200 Millionen Euro aus Deutschland in die Türkei zu transferieren. Insgesamt 27 Personen werden beschuldigt. In mehreren Bundeländern werden 60 Wohnungen und Büros durchsucht.

In Deutschland ist der Geldtransfer ohne Nachweis und der Aufbau eines eigenen Bankensystems untersagt. Hierfür bedarf es einer Genehmigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin. Die Kriminellen Banker sollen sich einer Art Hawala-Banksystems bedient haben, um bis zu 200 Millionen Euro Bargeld in die Türkei zu verschieben.

Das Geld wurde bei einem Hawala-Banker in Deutschland in bar einbezahlt, welches dann in bar im Ausland bei einem weiteren Mitglied ausgezahlt wurde. Unklar ist bisher, woher die hohen Geldsummen stammten. Bei einem reinen Verstoß gegen das Zahlungsdienstaufsichtsgesetz drohen bis zu fünf Jahren Haft. Hinzu kommt der Verdacht auf Zusammenschluss einer kriminellen Vereinigung. 

Nyhavn Kopenhagen, Dänemark, 18. April 2017.

Die Durchsuchungen der Wohnungen und Unternehmen finden seit Dienstagmorgen in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Hamburg, Berlin und Baden-Württemberg statt. Im Zentrum der Ermittlungen steht das Bundesland Nordrhein-Westfalen, denn der Hauptverdächtige soll aus Duisburg stammen. Gegen sechs der 27 Verdächtigen Banker wurden bereits Haftbefehle vollstreckt. 

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