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Vater von mutmasslichen IS-Kämpfern fordert Rückführung seiner Söhne (Video)

Vater von mutmasslichen IS-Kämpfern fordert Rückführung seiner Söhne (Video)
Die beiden Söhne des Vaters.
Der Vater von zwei deutschen Männern, die mutmasslich als Kämpfer beim selbsternannten islamischen Staates (IS) waren, forderte am Donnerstag in Kassel die Rückführung seiner Söhne um hier vor Gericht gebracht zu werden.

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Er fordert die Bundesregierung auf, verdächtige IS-Kämpfer zurück zu führen und stellte fest, dass die Weigerung, dies zu tun, "eine Doppelmoral" sei. "Sie sind deutsche Staatsbürger. Sie haben Schwierigkeiten, und zumindest haben sie das Recht, zurückgebracht und in Gewahrsam genommen zu werden, hier vor Gericht zu gehen und für das, was nachgewiesen werden kann, bestraft zu werden", sagte Jochen Gerhard. Und er fügte hinzu:

Migranten, die hier Kriminelle waren, können abgeschoben werden, aber sie wollen keine deutschen Bürger zurückbringen, die in Syrien eine Straftat begangen haben könnten.

Er betonte, dass die Bundesregierung "die Verantwortung hat, diese jungen Menschen zurückzuholen", denn "im Jahr 2014 und 2015 hat die Bundesregierung nichts getan, um diese jungen Menschen zu stoppen". Gerhard forderte die Behörden auch auf, "mit diesen Menschen zu arbeiten und zu sehen, wie es passiert ist und wer dafür verantwortlich ist und wie es verhindert werden kann, damit so etwas nicht wieder passiert".

Am Donnerstag hat die Türkei sieben Personen mit Verdacht auf IS-Verbindungen nach Deutschland zurückgeschickt. Die Deportierten sollen bei ihrer Ankunft in Berlin von der Polizei festgenommen worden sein.

Die Rückführung am Donnerstag kam, als Ankara begann, verdächtige IS-Kämpfer und ihre Familien in ihre Heimatländer auszuliefern. Ankara sagte, dass sich mehrere europäische Länder geweigert haben, verdächtige IS-Kämpfer und ihre Familien zu zurückzunehmen.

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