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Ende der Zitterpartie: FDP schafft Einzug in Thüringer Landtag

Ende der  Zitterpartie: FDP schafft Einzug in Thüringer Landtag
Aufatmen bei der FDP: Die Liberalen, hier Thomas L. Kemmerich, der FDP-Spitzenkandidat in Thüringen, und Parteichef Christian Lindner, schafften es doch, in den Thüringer Landtag einzuziehen.
Das amtliche Endergebnis der Landtagswahl in Thüringen zeigt: Die FDP wird im künftigen Landtag vertreten sein. Laut dem Landeswahlleiter haben die Liberalen im amtlichen Endergebnis mit 73 Stimmen mehr als erforderlich die Fünf-Prozent-Hürde übersprungen.

Knapp zwei Wochen dauerte die Zitterpartie der FDP: Schafft sie es in das Thüringer Parlament oder nicht? Nur wenige Tage nach der Landtagswahl wurden den Liberalen in einem Wahlkreis vier Stimmen aberkannt. Eventuelle weitere Verluste in anderen Wahlkreisen konnten nicht ausgeschlossen werden. Nach dem vorläufigen Ergebnis am Wahlabend hieß es noch, die FDP liege lediglich mit fünf Stimmen über der Fünf-Prozent-Hürde. Nun ist das amtliche Endergebnis da: Die FDP zieht mit rund 5,0 Prozent der Stimmen ins Thüringer Parlament ein. Laut dem Landeswahlleiter Günter Krombholz übersprangen die Liberalen die Fünf-Prozent-Hürde mit lediglich 73 Stimmen. Bei der Wahl 2014 hatte die FDP den Einzug in den Thüringer Landtag noch verpasst.

Der FDP-Spitzenkandidat Thomas L. Kemmerich bedankte sich via Twitter bei allen Wählern für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung.

Wahlbeteiligung lag bei 64,9 Prozent

Nach dem amtlichen Endergebnis ergab sich eine leichte Abweichung auch bei der CDU, die nun 21,7 Prozent der Stimmen statt der zunächst gemeldeten 21,8 Prozent erreichte. Mit 31,0 Prozent hat Die Linke um Ministerpräsident Bodo Ramelow die Landtagswahl gewonnen, wie der Landeswahlausschuss einstimmig feststellte. Die AfD kam demnach auf 23,4 Prozent und landete somit noch vor der CDU auf Platz zwei. Die Sozialdemokraten errangen 8,2 Prozent, die Grünen 5,2 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,9 Prozent.

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Die Bildung einer Regierung bleibt weiterhin schwierig: Das bisherige rot-rot-grüne Bündnis verlor wegen schwacher Ergebnisse von SPD und Grünen seine bisherige Mehrheit. Keine der im künftigen Landtag vertretenen Parteien will mit der AfD zusammenarbeiten. Außerdem haben die FDP und CDU eine feste Zusammenarbeit mit der Linken ausgeschlossen. Eine Konstellation unter Führung der CDU – ohne AfD und Linke – kann aber auch keine Mehrheit erreichen. Das Bündnis von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) müsste demnach womöglich eine Minderheitsregierung bilden, wäre dann aber stets auf weitere Stimmen aus anderen Fraktionen angewiesen, um regieren zu können.

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