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Noch eine Auszeichnung: Heiko Maas erhält den "Preis für Verständigung und Toleranz"

Noch eine Auszeichnung: Heiko Maas erhält den "Preis für Verständigung und Toleranz"
Heiko Maas erhält den "Preis für Verständigung und Toleranz" des Jüdischen Museums Berlin für sein Engagement "gegen rechts" und für ein "vereintes Europa". Ein guter Anlass, einen Blick auf das Twitter-Konto des Ministers zu werfen und zu sehen, was ihm wichtig ist.

Der deutsche Bundesaußenminister Heiko Maas erhält den "Preis für Verständigung und Toleranz" des Jüdischen Museums Berlin. Mit ihm ausgezeichnet wird der Maler Anselm Kiefer. Dies gab das Museum am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt. 

Wehret den Anfängen! Heiko Maas beim Erinnern.

Seine Entscheidung, Maas den Preis zu verleihen, begründete das Museum wie folgt:

Heiko Maas hat sich als Politiker und Minister fortwährend für ein vereintes Europa ausgesprochen. Schon früh fand er dabei klare Worte im Kampf gegen den erstarkenden Rechtspopulismus. Sein politisches und persönliches Engagement gegen Antisemitismus und sein unermüdliches öffentliches Eintreten für jüdisches Leben in Deutschland hat die Jury aus dem Vorstand der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Jüdisches Museum Berlin e.V. nachhaltig beeindruckt.

Tatsächlich gilt Maas im politischen Berlin nur als sehr mäßiger Außenminister; auch in seiner Partei, der SPD, ist er außerhalb seines Landesverbandes nicht sonderlich angesehen. Aufsehen erregt der Minister eher durch sein modebewusstes und stets auf die Außenwirkung bedachtes Auftreten. Von Maas' Engagement "gegen rechts", das das Museum für preiswürdig hält, zeugt auch der Twitter-Account des Ministers. Hier einige Beispiele aus den letzten zwei Monaten:

Natürlich widmet sich Maas nicht nur dem Kampf gegen "rechte Hetzer", auch um Außenpolitik geht es in seinen Tweets. So zeigte ihn ein Foto vor zwei Wochen bei einem Fototermin in den Nordischen Botschaften.

Im August lobte Maas die schwedische Gründerin der Bewegung "Fridays for Future", Greta Thunberg.

Auch dem Klimawandel widmete sich der Minister im August anlässlich einer Reise in die kanadische Arktis.

Im Juli sprach sich Maas energisch ("Das werde ich Italien noch mal deutlich machen") für die Freilassung der angeblichen Seenotretterin Carola Rackete aus italienischer Haft aus.

Auch gegen die Diskriminierung Homosexueller und anderer Minderheiten setzt sich der Minister regelmäßig ein, hier in einem Tweet von Juni.

Im Mai schließlich rief der Minister mit viel Pathos zur Teilnahme an der Wahl des EU-Parlaments auf.

Heiko Maas wurde in diesem Jahr bereits mit dem lettischen Drei-Sterne-Orden ausgezeichnet. 2016 wurde er vom Magazin GQ zum bestangezogenen Mann Deutschlands erklärt, 2015 erhielt er vom Internationalen Auschwitz-Komitee die "Gabe der Erinnerung", 2014 den Israel-Jacobson-Preis der Union progressiver Juden.

Die Preisverleihung des Jüdischen Museums wird am 16. November erfolgen; Laudatorin für Maas wird die ebenfalls im "Kampf gegen rechts" aktive Publizistin Carolin Emcke sein.

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