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Gegen die Lehrerflucht aus Berlin: Bildungssenatorin will Verbeamtung der Lehrkräfte

Gegen die Lehrerflucht aus Berlin: Bildungssenatorin will Verbeamtung der Lehrkräfte
Symbolbild: Berufsschulklasse in Weiden, Deutschland, 25. September 2018.
Rund 800 Lehrer könnten Berlin im Jahr 2019 abhanden kommen. Der häufigste Kündigungsgrund ist der Wechsel in ein anderes Bundesland. Gleichzeitig wachsen die Schülerzahlen. Die SPD-Bildungssenatorin will dagegenhalten, indem Lehrer künftig auch in Berlin verbeamtet werden sollen.

Berlin hat einen Lehrermangel. Die Bildungssenatorin Berlins Sandra Scheeres sieht dies der Tatsache geschuldet, dass die Lehrer in Berlin nicht verbeamtet sind. Jahre war sie gegen eine Verbeamtung, aber ihre Meinung hat sie inzwischen geändert.

Gab es 2011 in Berlin noch 50 Kündigungen von Lehrern, könnten es in diesem Jahr bis zu 800 werden. Viele gingen nach Brandenburg oder in andere Bundesländer. Denn Berlin ist das einzige Bundesland, in dem Lehrer nicht verbeamtet werden. 

Symbolbild: Leeres Klassenzimmer in Berlin, Deutschland, 18. Februar 2013.

Zu spät sei Scheeres mit ihrer Reaktion nicht. Die Statistik habe zuvor einen Lehrerüberschuss vorausgesagt. Scheeres musste auch einräumen, dass man "nach einer eingehenden Prüfung" nun wüsste, "dass man eine finanzielle Gleichstellung von Angestellten und Beamten nicht hinbekommt".

Angestellte Lehrer hätten im Vergleich zu verbeamteten einen Nettoverlust von "bis zu 120.000 Euro" über das gesamte Berufsleben: 

Ich möchte, dass die Verbeamtung so vielen Lehrkräften wie möglich offensteht. Unser Ziel ist es auch, dass die Zahlen von Quereinsteigern und den ausgebildeten Fachlehrern im richtigen Verhältnis stehen. 

Besonders in den Stadtteilen Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Neukölln und Spandau gibt es viele Quereinsteiger. 

Gegen die Konzentration gut ausgebildeter Lehrkräfte auf die Nicht-Problemviertel habe Berlin Maßnahmen zur Umverteilung ergriffen. Ende des letzten Jahres wurde von Senat und Abgeordnetenhaus beschlossen, dass Lehrern in Problemgebieten eine Zulage von 300 Euro gezahlt werde. 

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