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Nach Terroranschlag von Halle: EU-Kommission will jüdische Einrichtungen besser schützen lassen

Nach Terroranschlag von Halle: EU-Kommission will jüdische Einrichtungen besser schützen lassen
Außerhalb der Synagoge von Halle, Deutschland, 10. Oktober 2019.
Gegen den mutmaßlich rechtsextremistischen Täter von Halle wurde gestern Abend Untersuchungshaft beantragt. Zwei Menschen sind tot, eine verschlossene Tür verhinderte ein Blutbad in der Synagoge der Stadt. Die EU fordert besseren Schutz für jüdische Einrichtungen.

Zwei Menschen tötete der mutmaßliche Attentäter Stephan B. in Halle. In seinem Auto fand die Polizei vier Kilogramm Sprengstoff. Vier Schusswaffen hatte er bei sich, darunter eine vollautomatische. Am Tag des Attentats wurde in der Synagoge von Halle das jüdische Fest Jom Kippur gefeiert. Rund 50 Menschen hielten sich in dem Gebäude auf. Der 27 Jahre alte Deutsche scheiterte an der Eingangstür. Daraufhin erschoss er einen Menschen auf der Straße und einen weiteren in einem Dönerimbiss. 

Der Generalbundesanwalt

Der Beschuldigte wollte sich zu dem Gotteshaus Zutritt verschaffen und möglichst viele Personen jüdischen Glaubens töten. 

Die EU-Kommission fordert einen besseren Schutz für jüdische Einrichtungen. Derzeit müssten die Gemeinden die Hälfte ihrer Sicherheitsmaßnahmen selbst bezahlen. Die EU-Kommission sieht hier Nachholbedarf, die Kosten solle der Staat tragen. 

Die Waffen stellte der Halle-Attentäter teilweise mit einem 3-D Drucker her. Die Bauanleitungen hierzu soll er im Darknet gefunden haben. Ähnlich dem Christchurch-Attentäter wollte der Beschuldigte von Halle mit einem Livestream seiner Tat und einem veröffentlichten Manifest seinen Hass gegen Nicht-Deutsche verbreiten. Als Reaktion auf die Tat kritisieren einige Politiker, wie der bayerische Innenminister Joachim Herrmann, die AfD. Sie trage wegen geistiger Brandstiftung eine Mitschuld. 

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