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Klarheiten und Unklarheiten nach Angriff in Halle

Klarheiten und Unklarheiten nach Angriff in Halle
Zahlreiche Bürger aus Halle kamen zu einer Gedenkveranstaltung am Mittwochabend in Halle.
Am Mittwoch kam es in Halle/Saale zu einer "Amoklage" mit Toten und Verletzten. Einiges ist am Abend bekannt, vieles noch nicht. Am Donnerstag reist Bundesinnenminister Seehofer nach Halle. Die Behörden in Sachsen-Anhalt würden am Donnerstag weitere Informationen geben.

Am Mittwochmittag um zwölf Uhr warnte die Polizei in Halle/Saale, dass es einen Einsatz gegeben hat. Ein schwer bewaffneter Täter mit Stahlhelm hatte versucht, in die Synagoge in der Humboldtstraße einzudringen, wo Dutzende Menschen den höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur feierten. Er scheiterte jedoch und legte nach Informationen aus Sicherheitskreisen auch selbstgebastelte Sprengsätze vor der Synagoge ab.

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Tatorte und Tote

Zwei Menschen sind unweit der Synagoge erschossen worden, eine Passantin und ein Mann in einem Döner-Imbiss rund 600 Meter entfernt von der Synagoge. Außerdem wurden nach Angaben von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mehrere Menschen verletzt.

Klarheiten und Unklarheiten nach Angriff in Halle

Gegen 13:30 Uhr gab es Schüsse in Wiedersdorf bei Landsberg, 15 Kilometer östlich von Halle. Danach hieß es, die Täter seien weiter auf der A14 Richtung München geflohen. Bei Kabelsketal feuerten Täter laut Focus weitere Schüsse ab. Einer der Täter soll auf der B91 zwischen Deuben und Werschen einen Verkehrsunfall verursacht haben. Das SEK sei vor Ort. Später hieß es, es habe sich um einen Einzeltäter gehandelt.

Täter

Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um den 27 Jahre alten Stephan B. handeln. Es soll deutscher Staatsangehöriger sein und in Halle gelebt haben. Der Mann war den Behörden ersten Informationen zufolge bisher nicht als Teil der rechtsextremen Szene in Sachsen-Anhalt aufgefallen.

Ein rechtsextremistisches Motiv sei sehr wahrscheinlich. Laut Bundesinnenministerium erlaube es die aktuelle Erkenntnislage noch nicht, die Tat abschließend einzuordnen.

Bekennervideo

Der mutmaßliche Täter der Angriffe in Halle/Saale soll in den sozialen Netzwerken ein Bekennervideo hochgeladen haben. Das insgesamt knapp 36 Minuten lange Video zeigt den mutmaßlichen Täter - einen jungen Mann mit kahlem Schädel in Kampfmontur - und seine Gewalttaten.

Bis zum Abend gab es keine Bestätigung der Behörden dafür, dass es sich bei dem Mann im Video um den Attentäter handelt. Der Mann macht in dem Video Juden und Feminismus für einige Probleme der Zeit verantwortlich.

Offene Fragen

Unbekannt blieb bis zum Abend die Identität der Getöteten und der Verletzten. Ob die vor der Synagoge getötete Frau und der beim Döner-Imbiss erschossene Mann zufällig zu Opfern wurden oder vom Täter gezielt angegriffen wurden, ist noch unklar.

Zu den Umständen der Flucht und der Festnahme des mutmaßlichen Täters gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Offen blieb zunächst auch, wie der Täter zu seinen Waffen kam.

Am Donnerstag reist Bundesinnenminister nach Halle. Die Behörden in Sachsen-Anhalt sollen am Donnerstag über den Stand der Ermittlungen Auskunft geben.

VideoHubschrauber, Spezialkommandos, Polizeipanzer – Attentäter in Halle löst riesigen Polizeieinsatz aus:

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